Bei Teflonpfannen werden per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen (PFAS) als Antihaftbeschichtung ­eingesetzt. Diese Chemikalien bauen sich gemäss dem Bundesamt für Umwelt kaum ab. Die französische Konsumentenzeitschrift «Que Choisir» untersuchte acht Teflonpfannen sowie eine Keramikpfanne auf PFAS.

Hersteller und Händler behaupten häufig, dass Keramik­pfannen umweltfreund­licher als teflonbeschichtete Pro­dukte seien. So schreibt zum Beispiel der Internethändler Brack, dass die von «Que ­Choisir» getestete Keramik­pfanne «Renew On» von Tefal eine gute Alter­native sei. Doch die französischen ­Konsumentenschützer wiesen auch in diesem Produkt drei verschiedene PFAS nach.­

Immerhin: Die Anzahl und Menge der Schadstoffe war deutlich geringer als bei den Teflonpfannen. So steckten zum Beispiel in der Antihaftbeschichtung der «Ingenio Eco Resist» von Tefal elf ­verschiedene PFAS.

In den folgenden Produkten, die auch in der Schweiz erhältlich sind, fand das Labor die giftigen Stoffe: «365+» von Ikea, «Cookway, Antihaft» von Cristel sowie «Choc Resto Induction Antihaft» von de Buyer.

Quelle: «Que Choisir», März 2024, www.quechoisir.org