Mit Kindern sicher auf dem Velo

K-Tipp 10/2012 vom

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Huckepack auf dem Gepäckträger – das macht den Kleinen Spass und ist praktisch für die Grossen. Doch Vorsicht: Bei einigen getesteten Velo-Kindersitzen gehen Teile zu Bruch.

Die Zeitschrift «Öko-Test» hat zehn Velo-Kindersitze in der Praxis geprüft. Kriterien: Sicherheit (u. a. Umkipptest), ­Ergonomie (u. a. Anpassbarkeit ans Kinderwachstum) sowie Aufbau und Montage.

Ausserdem wurden die Sitze auf ­bedenkliche Inhaltsstoffe überprüft. Während die Schadstoffbelastung der Sitze im Vergleich zu älteren Tests zurückging, zeigten sich beim aktuellen Praxistest wiederum gravierende Mängel. Bei vier Kindersitzen gingen Teile der Befestigung zu Bruch. Ein Sitz fiel komplett durch: Die Befestigungsschraube brach bei der Montage. Zudem war die Federung schlecht, und das Anpassen der Gurten ist zu umständlich (Walser Comfy Kid S).

Ein zweites Modell landete ebenfalls beim Gesamturteil «ungenügend». Einer der Gründe: zu ­geringe Seitensteifigkeit. Dies kann dazu führen, dass das Velo leichter ins Pendeln gerät (Modell Bilby von Polisport). Keiner der getesteten Sitze erreichte in allen Kriterien Bestnoten. Sehr gute Noten in Sachen Sicherheit gab es nur für die Modelle von Kettler und Prophete.


Folgende Sitze erhielten das Gesamturteil «gut»:

  • Kettler Teddy Fahrrad-Kindersitz, schwarz/ rot (Fr. 149.–)
  • Prophete Kindersitz Wallaroo, orange/grau (Fr. 89.–, Bild)
  • Römer Jockey Relax Fahrrad-Kindersitz Maxim, grün/lila (159.–)    (gr)


Quelle: «Öko-Test», Ausgabe 5/2012, www.oekotest.de.

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