Küche: 22 Tipps für mehr Platz

Haus & Garten 04/2013 vom

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Egal, wie gross die Küche ist – man hat immer zu wenig Platz. Doch das lässt sich ändern. 22 Tipps für Schubladen, Schränke und Arbeitsflächen.

Wer in seiner Küche mehr Platz haben möchte, kommt um ­eines nicht herum – ums Ausmisten. Wenn das erledigt ist, kann man daran gehen, Ordnung zu schaffen. Leichter geht das mit Zubehör, das in vielen Warenhäusern und Möbelgeschäften erhältlich ist. Haus  & Garten stellt auf den folgenden Seiten eine ganze Reihe solch praktischer Helfer vor.

Schubladen

  • Jedes Mal, wenn eine Schublade schwungvoll geöffnet oder geschlossen wird, rutschen Gegenstände hin und her. Eine Gummimatte, passend auf die Schublade zugeschnitten, verhindert dies. 
  • Verstellbare Trennstege in den Schubladen sorgen dafür, dass Gegenstände darin nicht ständig umfallen oder herumrollen.
  • Mit sogenannten Gewürz­einsätzen lassen sich die Gläser liegend lagern, ohne dass sie wegrollen. 
  • Auch wenn kein Besteck­einsatz passt, gibts eine Lösung: einen ausziehbaren Besteck­einsatz.
  • Bratpfannen, vor allem beschichtete, werden zerkratzt, wenn man sie gestapelt lagert. Sternförmige Pfannenschützer aus Kunststoff verhindern das.

 

Schränke

  • Manchmal hats in Schränken zu wenig Tablare. Naheliegend ist der Kauf zusätzlicher Tablare. Doch es gibt auch andere Möglichkeiten: Körbe, die sich ans Tablar klemmen lassen, schaffen unter dem Tablar zusätzlichen Platz. Auch Tassen- und Weinglashalter, die sich ans Tablar klemmen oder schrauben lassen, gibt es in verschiedenen Varianten. 
  • Der Platz zwischen den Tablaren lässt sich mit zusätzlichen Drahtgestellen besser nutzen. Es gibt kleine, die in eine Ecke passen, grössere und sogar ausziehbare, welche die ganze Tablarbreite ausnutzen. 
  • Viele Konservendosen lassen sich schlecht stapeln. Da helfen sogenannte Dosenstapler. Das sind Ringe, die verhindern, dass die obere Dose wegrutscht. 
  • Mehr Übersicht gewährt ein Regaleinsatz, der abgestuft ist wie eine Tribüne.
  • Auch Schneidbretter ­rutschen gerne weg und fallen um. Brettständer, die ähnlich beschaffen sind wie Bücherstützen, verhindern das. 
  • Solche Ständer sind auch für Pfannendeckel erhältlich. 
  • Wohin mit Plastik­säcken? Am besten in einen Korb, der sich in die Schrank­türe einhängen lässt. 
  • Schränke ohne Tablare lassen sich mit Zubehör besser nutzen. Es gibt Halter für Bügeleisen und Staubsaugerschlauch.

 

Wände

  • Alles, was sich aufhängen lässt, sollte auch tatsächlich aufgehängt werden – Geschirr­tücher ebenso wie das Haushaltspapier. 
  • Fehlt an den Lappen, den Geschirr- und Handtüchern die Schlaufe fürs Aufhängen, dann gibt es dafür ansteckbare Aufhänger oder spezielle Klemmen. 
  • Zusätzlichen Platz schafft eine Reling oberhalb der Arbeits- oder der Abtropffläche an der Wand. Daran lassen sich ­Haken, Behälter und sogar Abtropfgestelle hängen. 
  • Sofern genügend Platz vorhanden ist, kann an der Wand nicht nur eine Reling, sondern ein ganzes Tablar befestigt werden. 

 

Arbeitsfläche

  • Ist die Arbeitsfläche zu knapp bemessen, kann eine Abdeckplatte helfen. Sie passt auf den Herd oder das Spülbecken und schafft zusätzliche Arbeitsfläche, solange Herd oder Spüle nicht in Betrieb sind. 
  • Kochlöffelhalter brauchen während des Kochens deutlich weniger Platz als abgelegte Kochlöffel. Nachteil: Der Halter muss nach dem Kochen abgewaschen werden. 

 

Spülbecken

  • Oft stören Abwaschschwamm und -bürste. Die Bürste lässt sich an einem Haken aufhängen, der Schwamm in einem Behälter verstauen.
  • Es gibt auch Ablagen, die über eine Ecke des Spülbeckens zu liegen kommen. Vorteil: Wasser aus Schwamm und Bürste tropft direkt ins Becken. 

Türe

  • In manchen Küchen hat es hinter der Türe ungenutzten Platz. Ein Regal, das sich an die Türe hängen lässt, bietet Platz für Vorräte oder Putzmittel. 

 

Ordnung schaffen in acht Schritten

  • Ausmisten: Entsorgen Sie alle Küchengeräte und -utensilien, die Sie im letzten Jahr nicht benützt haben. 
  • Auslagern: Wann haben Sie das Bretzeleisen zum letzen Mal gebraucht, wann den Racletteofen? Vor einem Monat? Vor zwei Monaten? Wenn der Platz in der Küche knapp ist, ­lagern Sie diese Geräte besser in einem Einbauschrank, im Keller oder auf dem Estrich. 
  • Verschenken: Geräte, die einem einzigen Zweck dienen, rauben viel Platz – zum Beispiel Popcorn-Maschinen. Vielleicht würden sich Nachbarn oder Verwandte darüber freuen.
  • Freihalten: Die Arbeitsfläche heisst so, weil man dort sollte arbeiten können. Deshalb: Alle waagrechten Flächen freihalten. 
  • Aufhängen: Kochutensilien, die Sie häufig brauchen, wie etwa Messer, Abwaschbürsten oder Topflappen, müssen nicht herumliegen. Sie lassen sich einfach an Haken aufhängen.
  • Umplatzieren: Die besten Plätze in der Küche sind die ­Hängeschränke über dem Spülbecken, der Abtropffläche und der Arbeitsfläche. Hier gehört hin, was am häufigsten gebraucht wird: Teller, Tassen, Gläser. 
  • Sortieren: Die meisten kochen häufiger als sie backen. Deshalb sind Wallholz, Kuchenbleche, Ausstechformen und Backgewürze auch in einem Schrank gut aufgehoben, der nicht so leicht zugänglich ist.
  • Umnutzen: Die Zahl der Kunststoffbehälter wird im Lauf der Jahre in den meisten Haushalten immer grösser. Wenn solche Behälter spröd oder ­unpraktisch sind oder wenn die Deckel nicht mehr richtig passen, lassen sie sich vielleicht umnutzen – auch ausserhalb der Küche.
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