Eine Schere für harte Fälle

K-Tipp Wohnen 03/2017 vom

Wer Stoffe, Papier oder Karton zerschneidet, kann sich mit einer normalen Haushalts­schere begnügen. Für härtere Materialien eignet sich die sogenannte Kevlar- oder Carbonschere.

Die gehärteten Klingen dieser Schere schneiden auch Faserwerkstoffe wie Glasfaser, Kunststoffplatten, dünnen Hartplastik und leichte Metalldrähte und -kabel.

Kevlar- oder Carbonscheren sehen auf den ersten Blick aus wie normale Haushaltsscheren. Die Klingen sind aber kürzer, die Griffe dafür grösser. Dank der grös­seren Hebelwirkung lässt sich so beim Schneiden von ­harten und ­zähen Materialien mehr Druck erzeugen.

Die Klingen bestehen aus ­hartem Kevlar und High-Carbon-Stahl. Sie sind fein verzahnt. Vorteil: So liegt das Material ­fest zwischen den Klingen – eine glatte Kunststoffplatte etwa ­gleitet weniger schnell aus der Schere. Zudem bleibt beim Schnitt die Gewebe­struktur des Materials erhalten – es wird ­weniger geknickt als bei einer Schere mit glatten Schneiden.

Kevlar- und Carbonscheren gibts im Bau- und Hobbymarkt ab rund 25 Franken.

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