Beim Bouldern verletzten sich Kletterer immer ­öfter an Rücken, Schultern, Ellbogen sowie Knie- und Fussgelenken. Das schreibt die «Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin». Auch in der Schweiz nahm die Zahl der Unfälle sprunghaft zu: Vor zehn Jahren passierten 140 Unfälle, 2019 waren es zehn Mal mehr. Das zeigt die Suva-Statistik.

Physiotherapeutin Kathrin Dettling aus Winter­thur ZH ist auf die Behandlung von Kletterverlet­zungen spezialisiert. Sie sagt: «Auch ungenügend Trainierte betreiben diese Trendsportart.» Diese hätten ein stark erhöhtes Risiko, sich zu verletzen.

Um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt Dettling ein Training, das alle Muskelgruppen stärkt. Wichtig sei auch, die richtige Klettertechnik zu lernen: «Damit kann man das Risiko der Überlastung von Muskeln stark vermindern.» Weitere Informationen  der Beratungsstelle für Unfallverhütung: Bfu.ch/de/ratgeber/bouldern.