Schweizer Exporte schaden dem Klima

saldo 20/2018 vom

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Transporte mit dem Flugzeug sind nicht gut für die Umwelt. Kaum bekannt ist: Die Schweiz ­exportiert auf dem Luftweg mehr Waren, als sie ­importiert.

Die Schweizer Exporte per Luftfracht entsprechen 2650 voll beladenen Airbus 340-300 (Bild: GETTY)

Die Schweizer Exporte per Luftfracht entsprechen 2650 voll beladenen Airbus 340-300 (Bild: GETTY)

Wer Mangos aus Brasilien oder andere exotische Früch­te kauft, schadet der Umwelt. Denn die Händler bringen solche Früchte oft mit dem Flugzeug ins Land. Der CO2-Ausstoss der Jets belastet das Klima. Zahlen der eidgenössischen Zollverwaltung zeigen: 

Im vergangenen Jahr importierten Schweizer Firmen per Luftfracht 80 000 Tonnen Waren im Wert von 31 Mil­liar­den Franken. Gleich­zeitig exportierte das Land 114 000 Tonnen Güter im Wert von 83 Milliarden Franken auf dem Luftweg. Es wurden also 43 Prozent mehr Güter ausgeflogen als importiert. 

Per Flugzeug 25-mal mehr CO2 als per Schiff

Das schadet dem Klima enorm. Denn eine Tonne Luftfracht etwa von Zürich nach Peking belastet die Umwelt nach Angaben der Stiftung Mycli­mate mit 7,9 Tonnen CO2. Zum Vergleich: mit dem Lastwagen sind es etwa 1,1 Tonnen CO2, mit dem Schiff etwa 300 kg und mit der Bahn 279 kg. 

Am meisten Waren mit dem Flugzeug exportiert die Schweizer Maschinen- und Elektro­industrie. [...]

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