Kulturmanager: Die Cheflöhne sind ein Staatsgeheimnis

saldo 15/2018 vom | aktualisiert am

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Die Löhne von Bundesräten und vielen Top­managern sind bekannt. Doch die Chefs von Kulturbetrieben verheimlichen ihr Einkommen – obwohl sie mit Millionen von Steuer­geldern subventioniert werden.

Kulturbetriebe verheimlichen die Löhne ihrer Chefs.

Kulturbetriebe verheimlichen die Löhne ihrer Chefs.

Das Theater Basel geht neue Wege: Henry Purcells Oper «König Arthur» wird zu Beginn der aktuellen Spielzeit 2018 neu gedichtet – und modernisiert. Einen anderen alten Zopf wollen die Kulturverantwortlichen in Basel und in andern Schweizer Städten aber auf Teufel komm raus nicht abschneiden: Die Verheimlichung der Löhne von Regisseuren und Intendanten. 

Die Theater, Opern- und Kunsthäuser erhalten riesige Subventionen von den Steuerzahlern. Trotzdem erfährt die zahlende Bevölkerung nicht, wie viel die von ihr mitfinanzierten Kulturbosse verdienen. 80 Millionen Franken an Steuergeldern kassiert ­allein die Opernhaus Zürich AG pro Spielzeit, wie aus dem Geschäfts­bericht 2016/17 hervorgeht. Etwas weniger, aber immer noch üppig sind die Subventionen bei den übrigen Betrieben. 

Offenlegung der Kaderlöhne ist «eine Selbstverständlichkeit»

saldo fragte bei den grossen Theatern in Basel, Bern, Luzern, St. Gallen und Zürich nach der Höhe der höchsten ­Löhne. Ohne Erfolg. «Das Theater St. [...]

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