Bund fördert Unternehmen – statt erneuerbare Energien

saldo 03/2017 vom

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Die Privathaushalte müssen von Jahr zu Jahr mehr Gebühren für die Förderung erneuerbarer Energien zahlen. Unternehmen mit hohem Stromverbrauch zahlen ­hingegen laufend weniger.

Ungleich behandelt: Private zahlen, energieintensive Unternehmen profitieren (Bild: FOTOLIA)

Ungleich behandelt: Private zahlen, energieintensive Unternehmen profitieren (Bild: FOTOLIA)

Rund 280 Millionen Franken zahlen Schweizer Haushalte dieses Jahr für die Förderung von erneuerbaren Energien wie Wind- und Sonnenenergie oder für die Sanierung von Gewässern. Das Bundesamt für Energie schätzt, dass die Abgaben im nächsten Jahr auf 430 Millionen Franken steigen.

Grund: Der Bundesrat erhöht die Förderungsgebühren laufend. 2015 waren es 1,1 Rappen pro Kilowattstunde (Rp./kWh), ein Jahr später 1,3, in diesem Jahr sind es bereits 1,5. Nächstes Jahr werden bis zu 2,3 Rp./kWh fällig.

Die Förderabgabe für die Energiewende ist auf jeder Stromrechnung als Netzzuschlag aufgeführt. Die Elektrizitätswerke belasten den Netzzuschlag jedem Haushalt (saldo 17/2015). Die Privathaushalte zahlen damit die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV), die Einmalvergütung für kleinere Fotovoltaikanlagen. [...]

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