2. Säule: Versicherte zahlen Milliarden zu viel

K-Tipp 08/2017 vom

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Mehr als 1800 Pensionskassen und Lebens­versicherer verwalten in der Schweiz das ­Vermögen der zweiten Säule. Das kostet ­Milliarden. Ein Blick ins Ausland zeigt: Es geht viel günstiger.

Jährliche Verwaltungskosten: Betragen beim norwegischen Staatsfonds im Vergleich zu den Schweizer Pensionskassen weniger als ein Zehntel (Bild: pd)

Jährliche Verwaltungskosten: Betragen beim norwegischen Staatsfonds im Vergleich zu den Schweizer Pensionskassen weniger als ein Zehntel (Bild: pd)

Glaubt man den Pen­sionskassen, steht es schlecht um die Finanzen. Die Kassen behaupten seit Jahren, die Renten seien zu hoch – der Umwandlungssatz müsse gesenkt werden. Doch das Gegenteil trifft zu: Noch nie verfügten die Pensionskassen über so hohe Reserven. Sie be­tragen heute insgesamt rund 116 Milliarden Franken («Saldo» 4/2017).

Trotzdem fanden die Pensionskassen und Versicherer im Parlament Gehör: National- und Ständerat bewilligten im März höhere Lohnabzüge und tiefere Renten (K-Tipp 6/2017). Diesen Entscheid können die Stimmbürger im September noch kippen – sofern sie Nein sagen zur ­Reform der Altersvorsorge.

1800 Kassen: Riesiges Sparpotenzial

Sollte es der zweiten Säule tatsächlich einmal schlecht gehen, besteht ein riesiges Sparpotenzial. Denn die Schweiz leistet sich im ­Unterschied zu anderen Ländern nicht eine einzige Pen­sionskasse, sondern nicht weniger als 1800. Dazu kommen acht Lebens­versicherer, die mit der zweiten Säule Jahr für Jahr ein gutes Geschäft machen (K-Tipp 1/2017, 20/2013).

Die Verwaltung so vieler Kassen kostet jedes Jahr Milliarden: Gemäss der ­aktuellen Pensionskassenstatistik des Bundes betrug der Verwaltungsaufwand der Pensionskassen im Jahr 2015 fast 900 Millionen Franken. [...]

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