Elektrische Zahnbürsten mit einem runden Kopf heissen in der Fachsprache oszillierende Bürsten. Sie reinigen das Gebiss mit extrem schnellen Kreisbewegungen. saldo testete diese Zahnbürsten zusammen mit anderen Modellen (saldo 5/11).

Dabei schnitten solch oszillierende Geräte wie Braun Oral B Vitality Precision Clean mit der Note «gut» ab. Untersuchungen der Universität Zürich von Professor Thomas Imfeld weisen jedoch darauf hin, dass diese Zahnbürsten tückisch sein können.

 «Wird der Bürstenkopf nicht korrekt um jeden einzelnen Zahn geführt, bohren sich die kurzen Borsten in Zahnfleisch und Zahnhälse», lautet der Befund. Es bilden sich Risse und Kerben, die zu einem Rückgang des Zahnfleischs führen können.

Schallzahnbürsten, im Verkauf oft mit der Bezeichnung «sonic» versehen, haben einen länglichen Bürstenkopf. Sie reinigen schonender, wenn man sie mit wenig Druck während fünf Sekunden an eine Zahnpartie führt.

Solche Modelle führen Panasonic (EW-DL 40), Waterpik (Sensonic Professional), Braun (Oral B Pulsonic) sowie Philips (Sonicare Flexcare).


Sehr schonend: Bürsten mit pinselartigen Borsten

Wer die Zähne von Hand putzt, sollte sie nicht horizontal schrubben: Denn auch das schädigt das Zahnfleisch, weil am Rand des Gewebes winzige Verletzungen entstehen können, sodass sich das Zahnfleisch im Lauf der Jahre zurückbildet und die Zahnhälse freiliegen:

«Wer seine Zähne gut, aber schonend reinigen möchte, sollte sanfte Wischbewegungen ausführen, senkrecht und immer vom Zahnfleisch weg.» Der Auflagedruck sollte stets sanft bleiben.

Kann man sich nicht daran gewöhnen, sind schonende Zahnbürsten mit pinselartigen Borsten empfehlenswert. Sie sind unter den Marken Meridol und Sensodyne Proschmelz im Verkauf.