Zappelphilipp: Was kann helfen?

7. Dezember 2011

von Chiffre 121110 Gabriella

Mein 14-jähriger Enkel hat das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom (ADHS). Wer hat Erfahrung mit erfolgreichen Therapien und Mitteln – wenn möglich ohne Medikamente?

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Kommentare

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von Makuba am
23.02.2012, 17:07

@Collana

Wissen Sie eigentlich, wie belastend der Alltag und vor allem der Schulalltag rund um ein echtes (!!!) ADHS-Kind (auch für das Kind selber!) sein kann? Wissen Sie, was Geschwister von ADHSlern über sich ergehen lassen müssen? Wissen Sie, wieviele Ehen wegen der resultierenden Überbelastung der Eltern geschieden werden? Hier von Bequemlichkeit der Eltern (die nach Ihrer Aussage nur ihre Ruhe haben wollen) zu sprechen ist einfach eine Anmassung sondergleichen! Solche Statements nützen im Endeffekt gar niemandem und zeugen nicht von vertiefter Beschäftigung mit der Materie. Ich bin gar keine Freundin der Schulmedizin und der Chemie. Aber es gibt nun mal ganz verschiedene Ausprägungen und Stärkegrade des ADHS, und auf Alternativmedizin spricht nicht jeder Patient gleich gut/gleich schnell an. Da kann die Chemie schon mal, wenigstens vorübergehend, ein wenig Entlastung und Entspannung ins Familien- und Schulleben bringen...

von collan am
23.02.2012, 08:18

ADHS

Ich schreibe Ihnen später, ja keine Medikamente, R. und CO. haben gewaltige Nebenwirkungen nicht nur psychisch - auch körperlich. Die Kinder können schwere Wachstumsstörungen bekommen. Das Med. sollte verboten sein. Eltern die sich diese Bequemlichkeit zutun - heute auch für Kinder die gar kein ADHS haben nur um ihre Ruhe zu haben - sollte man die Kinder gerichtlich wegnehmen dürfen! Also bis später - Collana

von marioca am
21.02.2012, 20:38

Ernährung

Es gibt verschiedene Ursachen, so hat es verschiedene Ansätze. Mein Sohn wird bei bestimmten Nahrungsmittel hyperaktiv. Google mal nach adhs und Ernährung.

von Makuba am
21.02.2012, 16:33

Wie gut sind Ihre Nerven?

Mein Sohn hat ein ADHS. Nach anfänglicher Überzeugung, es ohne Medikamente zu schaffen, bekommt er heute nun doch Concerta 27. Dies, um ihm den Umgang mit den MitschülerInnen zu erleichtern, aber auch um uns Eltern und die kleine Schwester etwas zu entlasten. Wir haben vorher auch die Homöopathie ausprobiert. Das hat nicht nichts geholfen, jedoch war die Wirkung nicht stark genug innert nützlicher Frist. Der Druck der Schule kommt ja jeweils auch noch dazu... Wenn Sie also gute Nerven und Geduld haben, Schulleistungen kein Thema sind und dazu auch kein Geschwister darunter leidet, versuchen Sie's mit Homöopathie. Da lohnt es sich aber, einen mit ADHS erfahrenen Arzt zu suchen. Die Mittelsuche dauert oft wochenlang, und vielleicht müssen Sie mehrer Mittel ausprobieren. Es braucht viel Geduld, ist aber mit Sicherheit längerfristig die bessere Hilfe als chemische Mittel. Wir werden auch mal wieder einen Versuch starten. In den Schulferien und am Wochenende bekommt mein Sohn übrigens keine Medikamente! Ansonsten geben Sie ihrem Enkel klare Strukturen und Tagesabläufe (fixe Essens-, Aufgaben- und Spielzeiten, Material für die Schule abends packen). Was immer gleich verläuft, ist mit der Zeit kein Problem mehr. Wenn etwas Aussergewöhnliches ansteht, informieren Sie ihren Enkel so lange wie möglich im voraus und sprechen Sie mehrmals darüber, damit er sich darauf einstellen kann. Überraschungen werden von ADHSlern schlecht vertragen. Entweder löst dies Angst aus, oder aber sie überborden, weil zu viele neue Eindrücke auf sie einstürzen. Gegen die Unruhe nützt viel Bewegung draussen. Mein Sohn z.B. ist noch Ausläufer für eine Apotheke --> Bewegung auf Velo, bei jedem Wetter, gleichzeitig muss er zuverlässig sein und Verantwortung tragen. Da das gut funktioniert, erhält er entsprechend positive Rückmeldungen. Heiliger Grundsatz: Positive Seiten stärken hilft mit, Schwächen abzuschwächen! (Leider in unserem Schulsystem selten der Fall). Nun wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie viel Geduld, Kraft und Durchhaltewille!

von Gesundheits-Forum am
20.02.2012, 10:33

Elektrosmog

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ADHS-Beschwerden von Elektrosmog kommen können. Achten Sie deshalb darauf, dass sich beim Bett Ihres Enkels keine Kabel, Radiowecker, Handys oder andere elektrische Geräte befinden. Vielleicht hilft ihm das.

Markus

von Gesundheits-Forum am
20.02.2012, 10:33

Klare Regeln

Mein Sohn hat ADHS, seit er ein kleines Kind ist. Für Eltern ist das oft schwierig. Ich habe gemerkt, dass solche Kinder klare Regeln und Konsequenz in der Erziehung brauchen. Wichtig ist auch, dass man ihr Selbstbewusstsein stärkt und ihnen Erfolgserlebnisse verschafft – gerade weil sie diese in der Schule selten haben. Meinem Sohn hat Sport sehr geholfen.

Margrit

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