Kurtaxenirrsinn in Bürchen

17. Mai 2017

von

Die Gemeinde Bürchen will ein neues Kurtaxenreglement in Kraft setzen. Die bisherige Kurtaxe von 2 Franken soll durch eine Taxe von 4 Franken ersetzt werden. Wurden die Nächte bisher effektiv abgerechnet bzw. konnte eine Pauschalkarte für 60 Franken erworben werden (für eine Familie macht das je nach Alter der Kinder 120 bis 180 Franken pro Jahr), soll von den Eigentümer/innen von Zweitwohnungen neu eine Pauschale in Rechnung gestellt werden. Gemäss Angaben von Bürchen Tourismus liegt die Belegung bei 13 Nächten pro Bett / Jahr, trotzdem soll die Pauschale bei 49 Nächten liegen. Dies ergibt für eine 4-Zimmer-Wohnung eine Kurtaxe von 980 Franken, darüber sind gar 1176 Franken fällig; die Erhöhung beträgt somit für gewisse Feriengäste um den Faktor 10. Der Clou dieser neuen Taxe ist aber, dass nur die auswärtigen Eigentümer/innen diese Taxe zahlen. Bürchen hat explizit viele Zweitwohnungen, die den Bürchner/innen selber gehören. Diese müssen nun keine Pauschale zahlen, dies im Gegensatz zu allen Auswärtigen, ganz egal ob die Wohnung vermietet wird. Darf es sein, dass Einheimische keine Kurtaxenpauschale für ihre Zweitwohnungen zahlen, alle anderen aber schon? Darf es sein, dass willkürlich 49 Nächte hergeleitet werden, obwohl im besten Fall aufgrund der bisherigen Einnahmen maximal 24 Nächte über alle Objekte betrachtet existieren? Bürchen, das ist ein absoluter Zwerg bei den Destinationen

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Kommentare

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von moosalbi.ch am
19.05.2017, 20:46

Wenn denn die Gemeinde(n) hören würden...

Lieber Herr Birmele Ich, sowie Hunderte von Mitbetroffenen, suchen seit Jahren das Gespräch mit den Gemeinde(n), nur werden wir von diesen eben in keinster Weise erhört, siehe dazu: http://moosalbi.ch/cms/Zweitwohnungen/Forum/zweitwohnungen/ Ich habe alleine in dieser Woche ca. 30 Stunden aufgewendet, und bis heute keine Antwort erhalten, wie unsinnige 49 Nächte Belegung pro Bett über alle Objekte möglich sind. Vielmehr sind sie aufgrund der Zahlen der Beherberungstaxe schlicht unmöglich. Wir müssten als vierköpfige Familie (Kinder 7 und 10) z.B. 294 Nächte Belegung haben, obwohl wir doch (mit Kinderreduktion) bei 3 Wochen Aufenthalt nicht mehr als nur 63 Erwachsenenbetten (Kinder zählen die Hälfte = 3 Erwachsene * 3 Wochen * 7 Nächte) hinkriegen. Und es kann doch nicht sein, dass unsere Wohnung zwangsbesteuert wird, die Zweitwohnung des Einheimischen aber nicht. Ist dies fair? Eine Kurtaxe weit über 1000 Franken, in Leukerbad sind es sogar 2160 Franken (dies bei einer 4-Zimmer-Wohnung) führt dazu, dass Ferien in der Schweiz - selbst für uns - die unser Erspartes in die Wohnung steckten - massiv teurer werden. Für uns werden Ferien in Bürchen (bei 3 Wochen) um ca. 400 Franken teurer, dies alleine für diesen unsinnigen Kurtaxenirrsinn. Ich werde sicher weiter bei der Gemeinde nachfragen, aber wer mir hier sagt, dies genügte, dem sei hier gesagt, wenn es so wäre, wäre das ausgiebig schön - ich könnte dann die Ferien in Bürchen wieder geniessen, denn genau dies ist aktuell in keinster Weise mehr möglich.

von Christian Birmele, Redaktion K-Tipp am
19.05.2017, 17:01

Sache der Gemeinde

Lieber moosalbi.ch Das Kurtaxenreglement ist leider Sache der Gemeinde. Es würde also Sinn machen, das Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten zu suchen. Sie könnten allenfalls auch beim Kanton anfragen, ob es übergeordnete Vorschriften gibt.

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