Beschneidung seiner Rechte?

4. März 2018

von

Mein Bekannter musste Hosen umtauschen. Davor begutachtete er Sonnenbrillen, wählte eine aus und ging mit seinen Einkaufstaschen und den Hosen zur Kasse. Quittungen unterschreiben, Karte ins Gerät, Geld zurück auf die Karte und vor lauter Hin und Her vergessen die Brille zu bezahlen. Fazit... mit einem Ladendedektiv im Hinterzimmer. Geldstrafe 150.-, Brille 59.- (bezahlt) und ein Hausverbot für ein Jahr. Identität war geklärt. Fluchtgefahr nicht vorhanden. Schuld von 209.- beglichen. Danach ein zweiter Ladenmitarbeiter beigezogen. Trotz ungleicher Meinungen der beiden wurde die Polizei gerufen. Die haben dann auch noch 360.- kassiert. Mein Bekannter wollte sich mit seinem eigenen Handy, 1x telefonisch und 1x per sms bezüglich seiner Rechte (kommt vom Ausland) informieren. Beide Male wurde ihm dies verweiger. Ladenverbot und Geldstrafe kann ich noch nachvollziehen. Ist das Verbieten einer Kontaktaufnahme nicht eine Beschneidung seiner Rechte? Müssen bei einer Beweisaufnahme nicht zwei Ladenmitarbeiter dabei sein? Muss man die Brille kaufen? Muss die Polizei gerufen werden? Muss die Polizei bezahlt werden? Darf der Dedektiv das Rechtssystem auf diese Weise missbrauchen? Bitte wenn möglich einige Paragraphen zu den Antworten. Möchte meinem Bekannten helfen. Danke im Voraus

1

Kommentare

Kommentar hinzufügen

von Rechtsberatung K-Tipp+saldo am
06.03.2018, 14:16

Ladendiebstahl

Ihre Anfrage im Forum zu beantworten, ist leider nicht ganz einfach. Wenden Sie sich doch direkt an die Rechtsberatung von K-Tipp & saldo (E-Mail: [email protected]; Telefon: 044 253 83 83, täglich von 09.00 - 13.00 Uhr).

Diskussion verwalten