Inkassobüros: Wer sich nicht wehrt, zahlt zu viel

K-Tipp 10/2018 vom | aktualisiert am

von

Viele Firmen lassen ihre Rechnungen von Inkassobüros ­eintreiben. Diese ­verlangen oft ­Zuschläge, die gegen das Gesetz verstossen.

Wurde von Intrum jahrelang drangsaliert: Markus Rindermann in seinem Heim in Lugano (Bild: Claudio Bader)

Wurde von Intrum jahrelang drangsaliert: Markus Rindermann in seinem Heim in Lugano (Bild: Claudio Bader)

Markus Rindermann aus Lugano TI kündigte sein Telefonabo bei Sunrise auf Ende März 2012. Der Rentner aus dem Tessin erhielt weiterhin Rechnungen. Er reklamierte bei Sunrise – ohne Erfolg. Die Telecomfirma übergab die offene Forderung von Fr. 201.70 stattdessen an Intrum (früher «Intrum Justitia») weiter. Das Inkassounternehmen schlug 128 Franken für einen angeblichen «Verzugsschaden» auf die Rechnung, dazu kamen «Rechtsberater-Kosten» von 20 Franken und weitere Beträge. Rindermann bestritt die Schuld. Das Inkasso ging jahrelang weiter. Im Januar 2015 betrieb ihn Intrum über 396 Franken. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift K-Tipp und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift K-Tipp und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Vorsicht mit Zahlungsfristen

Wo muss ich eine Einzelfirma betreiben?

Muss ich vorauszahlen?

Buchtipp zum Thema

Betreibung, Pfändung, Privatkonkurs