Wer Richter werden will, muss zahlen

saldo 03/2018 vom

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Ein Richterkandidat hat nur Chancen, gewählt zu werden, wenn er einen Teil seines Lohns an eine Partei abgibt. saldo nennt die Summen.

Kämpft für Transparenz: Giuliano Racioppi, Richter am Verwaltungsgericht Graubünden (Bild: Dominique Schütz)

Kämpft für Transparenz: Giuliano Racioppi, Richter am Verwaltungsgericht Graubünden (Bild: Dominique Schütz)

Das Bundesgericht ist die höchste juristische Instanz der Schweiz. Umso erstaunlicher ist das gesetzliche Anforderungsprofil für den wichtigen Job: Kandidaten müssen stimmberechtigt sein, mehr nicht. Faktisch brauchen sie auch ein Parteibuch.



Grund: Die Bundesrichter werden vom Parlament gewählt. Dort verteilen die Parteien die Richtersitze untereinander nach Parteienproporz. Das steht so in keinem Gesetz. Es handelt sich um informelle Absprachen unter den gr&oum [...]

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