Wer nicht im Internet einkauft, zahlt drauf

saldo 05/2018 vom

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Viele Dienstleistungen und Produkte sind im Internet ­günstiger als im Laden oder am Schalter. Onlineabstinenz wird bestraft.

Konzertbesuch: Happige Gebühren für Ticketkauf am Schalter (Bild: KEYSTONE)

Konzertbesuch: Happige Gebühren für Ticketkauf am Schalter (Bild: KEYSTONE)

Rund 63 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 14 Jahren kaufen im Internet ein. Zu diesem Resultat kommt die Marktforschungsfirma Net-Metrix aus Zürich. In Haushalten bis 4000 Franken Brutto­einkommen liegt der Anteil der Onlineshopper bei nur 38,5 Prozent. Gerade sie könnten profitieren. Denn immer mehr Unternehmen verkaufen Produkte oder Dienstleistungen im Internet günstiger. Auch staatliche Monopolbetriebe wie Post und SBB diskriminieren Menschen, die nicht online einkaufen. Beispiele:

Zugtickets: Die SBB verkaufen Sparbillette für die Schweiz mit bis zu 50 Prozent Rabatt. Erhältlich sind sie nur im Internet oder über die SBB-Handy-App. Bei internationalen Tickets verlangen die SBB am Schalter 10 Franken extra pro Person und Reise. Der Zuschlag entfällt im Internet. [...]

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