Wer den Abo-Aufschlag nicht will, muss reklamieren

saldo 13/2018 vom

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Was die Swisscom ihren Kunden als «gute Neuigkeiten» anpreist, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als Preiserhöhung.

Mitte August erhielten Swisscom-­Kunden mit einem «in One home S»- oder einem «Vivo XS»-Abo ­einen Brief – «Wir haben gute Neuigkeiten für Sie». Ab 1. Dezember könne man schneller surfen. Der Haken: Das «in One home S»-Abo kostet dann neu 65 statt 60 Franken pro Monat, das «Vivo XS»-Abo 95 statt 89 Franken. Wer kein schnelleres Internet wünsche und am bisherigen Vertrag fest­halten wolle, müsse dies der Swisscom bis zum 25. November 2018 auf der Website Swisscom.ch/stay mitteilen. Ärgerlich: Swisscom-Kunden sollen also etwas ­ab­bestellen, was sie nie bestellt haben. 

Sie müssen sich aber nicht vorschreiben ­lassen, wie sie den Preisaufschlag ver­meiden können. Sie können Swisscom auch per Post mitteilen, dass sie am Abo nichts ­ändern wollen und am bisherigen Vertrag festhalten. Aus Beweisgründen sollte der Brief eingeschrieben verschickt werden. 

Zudem: Die Swisscom spricht im Brief nur von einer «maximalen» ­Download- und Upload-Geschwindigkeit. Für Kunden entscheidend ist aber die ­minimale Geschwindigkeit, die ihnen garantiert wird.

 

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