Datensammler: So viel wissen die Adresshändler

saldo 16/2018 vom | aktualisiert am

von

Firmen, die mögliche Kunden anschreiben möchten, ­beschaffen sich Datensätze bei Adresshändlern. Doch deren Angaben stimmen nicht immer mit der Wirklichkeit überein.

Alles ist interessant: Adresshändler versuchen über jede Person möglichst viele persönliche Daten zu sammeln (Bild: Getty)

Alles ist interessant: Adresshändler versuchen über jede Person möglichst viele persönliche Daten zu sammeln (Bild: Getty)

Regelmässig landet im ­Briefkasten persönlich adressierte Werbung. Im ­November etwa haben Bettelbriefe von Hilfswerken Hochsaison. Die Adressen stammen in der Regel von Unternehmen, welche die Adressen der Schweizer Haushalte sammeln und diese für ­solche Versände vermieten.

Eine dieser Firmen ist die Künzler Bachmann Directmarketing AG (KB Direct) in St. Gallen. «Sie ist neben der Post (Adresspflege, Aktualisierung) und der AZ Direct einer der grossen Adressdienstleister». Zu ihren Kunden zählen Grossverteiler, Kreditkartenfirmen, Versandhändler, Hilfswerke und Verlage – darunter auch der saldo-Verlag. Laut Marketingchef Roger Muffler umfasst ihre Datenbank über sechs Millionen Personen aus der Schweiz. saldo wollte wissen, welche Daten der Familie des Redaktors gespeichert sind und woher die Daten stammen. 

Haushalt wird einer sozialen Gruppe zugeordnet

Der Blick in den Computer vor Ort zeigt: Über den saldo-Redaktor sind Adresse, Beruf, Alter, Zivilstand und Haushaltgrösse gespeichert. [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift saldo und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift saldo und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Persönliche Daten lassen sich kaum schützen

So erschleicht sich Linkedin persönliche Daten

App-Entwickler lesen Google-Mails mit

Buchtipp zum Thema

Medienrecht für die Praxis