Seitenaufprall rechts: Risiko für alle Insassen

K-Tipp 18/2016 vom | aktualisiert am

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Neue Tests zeigen: Bei seitlichen Kolli­sionen auf Beifahrerseite sind die In­sassen schlecht ­geschützt. Doch die Fahrzeughersteller ­interessiert das wenig.

Aufprall auf der Beifahrerseite: Der Lenker kann seitlich aus dem Gurt rutschen (Bild: ADAC)

Aufprall auf der Beifahrerseite: Der Lenker kann seitlich aus dem Gurt rutschen (Bild: ADAC)

Auf das Sicherheitsrisiko für Beifahrer stiess der deutsche Automobil­club ADAC. Volker Sander, Leiter Fahrzeugsicherheit, erklärt: «Nach geltender Rechtslage muss die Sicherheit des Beifahrers bei Crashtests nicht geprüft werden.» Deshalb seien bisher auch keine geeigneten Schutzmechanismen entwickelt worden.

Der ADAC testete selber: Die Experten liessen einen 1,3 Tonnen schweren Testwagen mit 50 und 65 Stundenkilometer Geschwindigkeit in die Beifahrerseite zweier VW Golf und eines BMW Z4 krachen. Mit gra­­­vie­­­renden Folgen für alle Insassen: Der Lenker und der Beifahrer können beim Aufprall seitlich aus dem Gurt rutschen. Die Airbags werden zwar ausgelöst, ohne aber Schutz zu bieten. Es drohen schwerste Verletzungen.

Bei den Euro-NCAP-Unfalltests, nach denen sich die Autohersteller richten, wird standardmässig nur auf der Fahrerseite ein Seitenaufprall verursacht. Entsprechend sind die Lenker bei solchen Crashs heute vergleichsweise gut geschützt. Bei einem Aufprall auf der anderen Seite gibts laut Sander keinen ausreichenden Schutz. [...]

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