Recyclingbranche will mehr Geld – trotz Millionenüberschüssen

saldo 15/2018 vom

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Politiker klagen, das Recyclingsystem für Elektrogeräte sei bedroht, weil nicht alle Händler und Importeure mitmachen. Künftig soll deshalb jede Firma Gebühren abführen – obwohl die Recyclingbranche aktuell Gewinne macht.

Das Geschäft mit Recycling: Gesammelter Elektroschrott in Regensdorf ZH (Bild: Keystone)

Das Geschäft mit Recycling: Gesammelter Elektroschrott in Regensdorf ZH (Bild: Keystone)

Die Gebühr für die Entsorgung einer Mikro­welle beträgt 56 Rappen, für eine Taschenlampe 40 Rappen, für einen Fernseher 6 Franken und  für eine Tiefkühltruhe Fr. 27.78. Wer ein Elektrogerät kauft, zahlt heute meist bereits an der Kasse dafür, dass die Geräte nach Gebrauch umweltgerecht zerlegt, die Wertstoffe wiederverwendet und die Reste entsorgt werden. Kunden können ausgediente Geräte bei ­jedem Elektrohändler abgeben.

Das Recycling erledigen branchen­eigene Stiftungen. Sie bekommen die Recyclinggebühr von den Händlern ausgezahlt. Die Stiftung Sens kümmert sich vor allem um Haushaltsgeräte, Swico um Unterhaltungselek­tronik und Computer. Die Teilnahme am System ist freiwillig: Über tausend Schweizer Händler und Importeure machen mit, ausländische Versandhändler nicht. Ausnahme: Wer einen PC oder eine Spielkonsole bei Amazon kauft, zahlt automatisch eine Recyclinggebühr. [...]

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