Kurz und Bündig: Irreführende Werbung auf der Lebensmittelverpackung

K-Tipp 19/2018 vom

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Die europäische Konsumentenorganisation Beuc hat ausgewertet, woran sich Konsumenten bei der Aufmachung von Lebensmitteln am ­häufigsten stören. Die drei Hauptärgernisse:

Werbung mit Begriffen wie «traditionell», ­«natürlich» und «handwerklich».

Abgebildete Früchte auf Lebensmitteln, die im Produkt nur in winzigen Mengen oder gar nicht vorkommen.

Die Anpreisung «Vollkorn» bei Lebensmitteln, die mit normalem Weissmehl hergestellt wurden.

Die Konsumentenschützer kritisieren: Solche Werbeversprechen erweckten bei den Kunden den Eindruck einer Qualität, die oft nur ­wenig mit der Wirklichkeit zu tun habe.

Leseraufruf: Was regt Sie bei Lebensmitteln am meisten auf?

Schicken Sie Ihre Beispiele an K-Tipp, ­«Lebensmittelärger», Postfach, 8024 Zürich, oder per E-Mail an redaktion@ktipp.ch (bitte ­Namen, Vornamen und Wohnort angeben).

Reisepapiere: 99 statt 14 Dollar

Schweizer müssen vor der Einreise in die USA eine Reisegenehmigung einholen. Dazu füllen sie im Internet das sogenannte Esta-Formular aus. Die staatliche Gebühr dafür kostet 14 Dollar. Im Internet gibt es allerdings zahlreiche Firmen, die ein Vielfaches verlangen. So zahlte der Luzerner Kurt Bühlmann auf Getestavisa.com 99 Dollar. Dieser Preis stand nur im Kleingedruckten.

Tipp: Dokumente auf der offi­ziellen Website https://esta.cbp.dhs.gov/esta bestellen.

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