Kosmetika: So finden Sie schädliche Stoffe

saldo 03/2015 vom

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Viele Produkte ­enthalten Parabene als Konservierungs­mittel. Das kann der Gesundheit schaden. Eine Website hilft, entsprechende ­Kosmetikartikel zu erkennen, und nennt Alternativen.

Fast jedes dritte Kosmetikprodukt enthält hormonell wirksame Chemikalien (saldo 14/13). Ab April 2015 sind in der EU zwei besonders heikle Stoffe in Babykosmetika verboten: die Konservierungsmittel Propyl- und ­Butylparaben. Beide Stoffe  können den Hormonhaushalt von Kleinkindern stören. Im Mix mit anderen hormonaktiven Substanzen wirken sie auch bei Erwachsenen.

Die Schweizer Behörden unternehmen erst einmal nichts. Wer sich und sein Kind dennoch vor heiklen Parabenen in Cremes, Lotionen, Shampoos oder Sonnenschutzmitteln schützen will, bekommt die nötigen Infos bei Codecheck.info: Auf der Website einfach den Namen oder den Strichcode des Produkts eingeben. Enthält es Parabene, erscheint die Warnung «hormonell wirksam», inklusive der Namen ungefähr­licher Alternativprodukte.

Unerwünschte Parabene stecken zum Beispiel in der Handcreme «Regenerierende Feuchtigkeitspflege» von Dove, in der «Nährenden Handcreme» von Le Petit Marseillais oder im «Liquid Eyeliner Master Precise» von Maybelline.

Laut einer Studie des deutschen Bundes für Umwelt und Naturschutz stehen Parabene im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Fettleibigkeit, verfrüht einsetzende Pubertät sowie Brust- und Hodenkrebs auszulösen.

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