In der Schweiz fehlen immer wieder Impfstoffe

saldo 02/2019 vom

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Impfstoffe sind immer ­öfter nicht lieferbar. Experten fordern: Die Behörden müssen mehr alternative Präparate zulassen, um die Versorgung zu sichern.

Beispiel Kinderlähmung: Der Einzelimpfstoff Poliorix ist seit Anfang 2017 nicht mehr lieferbar. Ärzte müssen darum teurere Mehrfachimpfstoffe spritzen (Bild: ISTOCK)

Beispiel Kinderlähmung: Der Einzelimpfstoff Poliorix ist seit Anfang 2017 nicht mehr lieferbar. Ärzte müssen darum teurere Mehrfachimpfstoffe spritzen (Bild: ISTOCK)

Seit Ende November ist der Impfstoff Td pur nicht mehr erhältlich. Er schützt gegen Wundstarrkrampf und Diphterie. Hersteller Glaxo-Smith-Kline nahm ihn weltweit vom Markt. Der Sprecher des englischen Konzerns begründet das mit der «gesunkenen Nachfrage». Man ­fokussiere sich auf Mehrfachimpf­stoffe. Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt als Ersatz die Mehr­fachimpfstoffe Boostrix, ebenfalls von Glaxo-Smith-Kline, sowie ­Revaxis von Sanofi Pasteur. Bei beiden gab es früher auch schon Lieferprobleme. Und wer sich damit impfen lassen will, muss tiefer in die Tasche greifen als bisher: Boostrix kostet Fr. 36.25 pro Impfung, Revaxis Fr. [...]

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