Hallenbäder verschleudern Steuergelder

saldo 03/2017 vom

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Mit besseren Wasserpumpen und Lüftungen könnten Hallenbadbetreiber viel Energie sparen – und damit auch Steuergelder. Pro Bad sind jährliche Einsparungen von über 100 000 Franken möglich.

Hallenbad Wallisellen ZH: Mehr Becken, geringerer Wasserverbrauch (Bild: KARIN HOFER (NZZ))

Hallenbad Wallisellen ZH: Mehr Becken, geringerer Wasserverbrauch (Bild: KARIN HOFER (NZZ))

Die Hallenbäder in der Schweiz verschleudern Strom: Zu diesem Schluss kommt eine vom Bundesamt für Energie veranlasste Studie, die erstmals den Stromverbrauch der Bäder untersuchte. 

Es gibt etwa 1000 private, 470 öffentliche und 350 zu Schulen gehörende Hallenbäder in der Schweiz. Laut der Studie könnten sie 75 Gigawattstunden Strom pro Jahr sparen.  Das entspricht etwa dem Jahresverbrauch von 20 000 Haushalten und macht bei einem Strompreis für Grossverbraucher von 15 Rappen pro Kilowattstunde jährlich über 11 Millionen Franken aus. «Bei Hallenbädern lassen sich durch betriebliche Sofortmassnahmen Strom­einsparungen ohne grosse Investitionen realisieren», hält die Studie fest.

Wärmerückgewinnung und bessere Steuerungen helfen  

Am meisten Energie fressen Lüftung, Wasserpumpen und Beleuchtung. Abhilfe bringen neue Steuerungen bei der Badewasseraufbereitung, eine Nutzung der Restwärme des Badewassers und Umrüstung auf LED-­Lampen. Der Verband Hallen- und Freibäder und das Bundesamt für Energie halten fest: Massnahmen sind angezeigt, wenn die jährlichen Ausgaben für Energie und Wasser über 100 000 Franken betragen und wenn seit fünf Jahren nichts mehr saniert wurde. Wie gross das Sparpotenzial ist, zeigen zwei typische Beispiele: 

Zollikon ZH: Energiekosten um fast 100 000 Franken gesenkt

2015 zählte das Hallen- und Freibad Fohrbach in Zollikon ZH 280 000 Eintritte. Vor der Optimierung betrugen die jährlichen Energiekosten rund 650 000 Franken. [...]

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