Gift für kurzsichtige Kinder

Gesundheitstipp 11/2018 vom

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Immer mehr Kinder sind kurzsichtig, weil sie zu wenig draussen spielen. Das Gift der ­Tollkirsche soll helfen – doch das ist umstritten.

Viele Kinder sehen schlecht in die Weite. Der Augenarzt Mathias Abegg vom Inselspital Bern sagt: «Am Ende der Schulzeit ist etwa jeder Dritte kurzsichtig.» Vor 50 Jahren waren es halb so viele Jugendliche.  

Der vermutete Hauptgrund: Kinder und Jugendliche sind zu ­wenig im Freien und haben damit zu wenig Tageslicht. Die Nerven­z­ellen des Auges bilden dann weniger von ­gewissen Botenstoffen – das  hat Folgen. Die St. Galler Augen­ärztin Gabriela Wirth Barben hat sich auf Kinder spezialisiert und ­erklärt es so: «Bei kurzsichtigen Kindern wächst der Augapfel zu schnell.» 

Einige Augenärzte verschreiben diesen Kindern seit kurzem ein ­umstrittenes Mittel: Atropin, das Gift der Tollkirsche. Sehr stark ­verdünnt, soll es das Wachstum des Augapfels bremsen. Studien aus Singapur belegen das. [...]

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