Film: Das Geschäft mit Airbnb

saldo 18/2018 vom

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Airbnb vermittelt weltweit jährlich mehr Zimmer als die fünf grössten Hotelketten zusammen. Ein Dokumentarfilm zeigt, welche negativen Folgen das haben kann.

Auf der Internetplattform Airbnb können Privatleute ihre Wohnungen vermieten und so zum Beispiel während ihrer Ferien Geld ­verdienen. Doch mittlerweile haben auch ­Immobilienfirmen Airbnb als lukrative Einnahmequelle entdeckt. Sie kaufen Wohnungen an guten Lagen und vermieten sie zu ­hohen Preisen über Airbnb weiter. Und immer mehr Privatleute mieten gleich mehrere Wohnungen, nur um sie über die Plattform weiterzuvermitteln – mit massivem Gewinn.

Die Reportage «Das System Airbnb» zeigt die Folgen der Kommerzialisierung: In Köln zum Beispiel verdient ein «Vermieter» mit drei Wohnungen fast 70 000 Franken pro Jahr. Eine Immobilienfirma hat gleich 30 Wohnungen im Angebot und verdient sich damit eine goldene Nase. Die Airbnb-Angebote werden mehr, während es gleichzeitig in vielen Städten immer weniger günstigen Wohnraum gibt. Der Film zeigt das Beispiel einer Mieterin in ­Hamburg. Sie erhielt nach 33 Jahren die Kündigung – angeblich wegen Eigen­bedarfs des Besitzers. Tatsächlich ver­mietet der Besitzer die Wohnung nun ­wochen- oder tageweise über Airbnb. [...]

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