Lebensmittel: Einmal Kebab mit ohne Phosphat, bitte!

K-Tipp 07/2018 vom | aktualisiert am

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Die Lebensmittelindustrie mischt immer mehr Zusatzstoffe mit Phosphaten in die Lebensmittel. Experten sind sich einig: Das kann negative Folgen für die Gesundheit haben. Immerhin: Für viele Lebensmittel gibts phosphatfreie Alternativen.

Kebab: Zugesetzte Phosphate halten den Fleischklumpen am Spiess zusammen (Bild: GETTY)

Kebab: Zugesetzte Phosphate halten den Fleischklumpen am Spiess zusammen (Bild: GETTY)

Für eine längere Haltbarkeit, gegen das Verklumpen von Pulver oder zur Aufhellung von Kartoffelprodukten: Phosphatzusätze sind laut den deutschen Lebensmittelexperten Hans-Ulrich Grimm und Udo Pollmer vielfältig einsetzbar – und werden von der Industrie entsprechend häufig verwendet. 

Phosphate werden oft nur als E-Nummern deklariert (siehe Unten). Grössere Mengen Phosphorsäure sind zum Beispiel in verschiedenen Cola-Getränken enthalten – als E338.

Das Problem: ­Zugesetzte Phosphate können die Gesundheit gefährden. Phosphor kommt natürlicherweise in vielen Nahrungsmitteln vor, so etwa in Milchprodukten, Fleisch, Hülsenfrüchten und Nüssen. Der menschliche ­Körper benötigt Phosphor vor allem fürs Wachstum von Knochen und Zähnen. Ein Grossteil davon wird unverdaut wieder ausgeschieden. 

Im Gegensatz dazu nimmt der Körper jene Phosphate vollständig auf, die industriell verarbeiteten Lebensmitteln zugefügt wurden. Das bedeutet: Wer oft solche Lebensmittel isst, wird von Phosphaten überschwemmt. 

Das erhöht bei Nierenkranken das Risiko für Herz­infarkt, Schlaganfall und Osteoporose. [...]

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