Der Megapixel-Schwindel

K-Tipp 11/2015 vom

von

Fotoapparate- und Handy-Hersteller werben mit bis zu 50 Megapixeln für ihre ­Kameras. Fakt ist: Diese Zahlen sind ein Drittel zu hoch.

«Revolutionäre Bildauflösung» lautet der Werbespruch von Canon für die Kamera EOS 5DS. Sie soll Bilder mit 50 Millionen Pixeln (50 Megapixel) liefern. Das konnten bislang nur Studio­kameras. Nur: Eigentlich hat sie bloss 33 Megapixel. Denn ein Drittel der Bildinfos (Pixel) geht verloren – wie bei allen Foto­kameras. Grund: Die Farben müssen in einem komplizierten Verfahren mittels Filtern hinzugerechnet werden. 

Darum gilt: Achten Sie nicht auf die Megapixel-Zahl. Fast alle modernen Kameras liefern genug Auflösung für einen normalen Fotoabzug. Viel wich­tiger ist die Bildqualität. Gute Kameras gibts ab 240 Franken. Zu finden unter www.ktipp.ch/Tests/Testsieger/Kameras.

1

Kommentare

Kommentar hinzufügen

von Photopw am
06.06.2015, 11:36

Der Megapixel-Schwindel

Sie vergleichen hier schon Katzen mit Mäusen.Die neuen Canon mit 50 MP um die 3500 Euro mit einer Kamera ab 250.-Fr. Auch die günstige Kamera wird mit den zu erzeugten Megapixeln ebenfalls angegeben. Und entsprechen den gleichen Grundlagen.(JPEG Ausgabe. die unkomprimierte RAW Ausgabe ist aber um einiges höher. Es ist aber nicht so,dass zum Fotografieren der Body ausreicht.Dazu kommt das Objektiv was dann bei einer 50 MP Kamera in der höheren Preisklasse liegt. Wahrscheinlich nahe der Kamera. Es wird wohl kaum jemand der eine Kamera für 300.-Fr. kauft eine Linse für 2000.-Fr. dran schrauben. Also bitte das nächste mal etwas besser recherchieren. (Ich bin aber kein Canon Fotograf. Es geht hier nicht um die Marke)

Artikel verwalten

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Megapixel für die Katz