Blei im Wild: Gefährlich für Kinder

26. September 2011

von Beat Camenzind, Redaktion Online

Bei der Jagd verwendete Bleimunition kann das Wildfleisch belasten. Behörden warnen nun vor häufigem Genuss.

In Wildschwein, Hirsch, Wildgeflügel und Reh messen die Kantonschemiker immer wieder eine erhöhte Bleibelastung. Grund: Bei der Jagd gelangt das giftige Schwermetall mit der Munition ins Fleisch. Der Einschusskanal müsste grosszügig herausgeschnitten werden, um Schrotkugeln und Splitter zu entfernen. Teilweise wird aber nur wenig weggeschnitten und das Blei kommt auf den Teller. Das Kantonslabor Zürich fand 2010 in einem Fasanenbrustfilet gar eine Schrotkugel. Beanstandet wurden damals 10 Prozent der Wildproben.

Nun warnt das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung: Wer häufig mit Bleimunition geschossenes Wild isst, gefährdet seine Gesundheit. Das betrifft vorwiegend Jäger und deren Familien. Gefährdet sind insbesondere Embryos und Kinder. Blei kann bei ihnen zu Schäden am Nervensystem führen.

0

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Artikel verwalten

Weitere Artikel zum Thema

Filmtipp: Die Folgen des masslosen Fleischkonsums

Farbiges Geschirr meist ungiftig

Tees mit krebserregenden Stoffen

Aktuelles Heft

Aktuelle Ratgeber

Ratgeber Geld anlegen und Privatsphäre

Geldberatung

Hier können Sie eine Frage an unsere Geldberatung stellen.

Unsere Handy-Apps

Testsieger saldo App

Testsieger für Apple und Android

E-Nummern App

E-Nummern für Apple und Android

Budget Alarm App

Kostenloser Budget-Alarm für Apple und Android

Elektrosmog

Studien belegen: Kälber erkranken in der Nähe von Handyantennen. Doch die Telecomfirmen wollen dies nicht wahrhaben. Das ist ...

Alle Umfragen

Volksinitiative