Prozesskosten: Besserer Zugang zum Gericht geplant

saldo 09/2018 vom | aktualisiert am

von

Hohe Kostenvorschüsse ­halten viele davon ab, ihr Recht vor Gericht ­durchzusetzen. Selbst wer erfolgreich klagt, riskiert, auf den Kosten sitzen zu bleiben. Nun will der Bundesrat die Prozesshürden endlich senken.

Abschreckend: Wer klagen will, braucht meist viel Geld – auch in Uster (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Abschreckend: Wer klagen will, braucht meist viel Geld – auch in Uster (Bild: DOMINIQUE SCHÜTZ)

Ruth U. aus Zürich kündigt ihrem Mieter die Wohnung, weil er die Miete nicht mehr bezahlt. Dieser schikaniert die Vermieterin und leitet umgehend eine Betreibung gegen Ruth U. ein. Er verlangt 100 000 Franken «Schaden­ersatz». Die Vermieterin befürchtet wegen der Betreibung Probleme mit ihrer Bank, über welche die Hypothek läuft. Mit einer Feststellungs­klage könnte sich Ruth U. gegen die Schikanebetreibung ihres Mieters wehren. Das ist mit ho [...]

Achtung: Kostenpflichtiger Artikel

Für Personen ohne Abo der Zeitschrift saldo und ohne Online-Abo ist dieser Beitrag kostenpflichtig.

Jetzt Abo lösen

Beitrag abrufen

Abonnenten der Zeitschrift saldo und Online-Abonnenten können diesen Artikel kostenlos einsehen.

Nachname/Firmenname ODER Nickname:
Abonummer ODER Passwort:

Beitrag kaufen

Dieser Beitrag kostet CHF 3.00
Es ist nur Online-Zahlung per Kreditkarte oder Postcard möglich. Nach erfolgter Zahlung senden wir Ihnen den Beitrag als PDF an Ihre E-Mail-Adresse.

Jetzt kaufen

Dieser Artikel ist folgenden Themen zugeordnet

Weitere Artikel zum Thema

Abstimmungen: Keine Spur von Chancengleichheit

Gericht: Handystrahlung ist mit Asbest vergleichbar

Müssen wir vor Gericht aussagen?