Mit Flaschen, die mehr als einen Deziliter Flüssigkeit enthalten, ist kein Durchkommen an den Sicherheitskontrollen der Flughäfen. Die Detektoren können angeblich Wasser nicht von Sprengstoff unterscheiden. Wer die Getränke nach der Kontrolle einkauft, greift tief ins Portemonnaie. Eine 5-dl-Flasche «Henniez Naturell» etwa kostet in Zürich über 5 Franken.

An einigen Flughäfen im Ausland gibt es Abfüllstationen mit kostenlosem Trink­wasser. Am Flughafen Heathrow in London etwa finden Passagiere an hundert verschiedenen Standorten Abfüllstationen. In Frankfurt stehen den Reisenden über 30 Trinkbrunnen mit ­Gratiswasser zur Verfügung. Alles, was es braucht, ist eine leere Flasche. Als Leergut bringt man diese problemlos durch die Sicherheitskontrolle.

An Schweizer Flughäfen gibt es keine Wasserspender. Der Flughafen Zürich ­verweist auf die Toiletten, wo «Trinkwasser aus den Wasserhahnen» abgefüllt werden könne. Der Flughafen Basel-Mulhouse plant ­immerhin, auf nächsten Sommer Wasserstationen zu installieren.