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Artikel | saldo 01/2012

Risiko Fussgängerstreifen: «Untätigkeit kostet Leben»

Der Bund will angesichts einer neuen Unfallserie gefährliche Zebrastreifen eliminieren. Doch das allein bringt Fussgängern nicht mehr Sicherheit.

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Kommentare (1)

 
  • Andrea_Mordasini | 01.02.2012, 09:04

    Fussgänger müssen besser geschützt werden!

    Die vielen tragischen und teils leider tödlichen
    Fussgängerunfälle der letzten Wochen und Monate schockieren
    mich, eine Mutter zweier Kleinkinder und Fussgängerin, sehr.
    Grundsätzlich bin ich gegen die Aufhebung des Vortrittsrecht,
    denn so blieben die Fussgänger noch mehr auf der Strecke und die
    Autofahrer im Glauben, sie könnten erst recht Gas geben und
    über Fussgängerstreifen fahren ohne überhaupt anhalten
    zu müssen. Und dennoch, trotz Vortrittsrechts: dieses NIE
    erzwingen und nie einfach so ohne links und rechts zu schauen, mit
    Handy am Ohr oder Musik drin, auf den Streifen treten! Doch nicht
    immer tragen die Fussgänger an Unfällen schuld (Fall
    Täuffelen, Worb,…) es gibt auch unachtsame Automobilisten
    und Fahrradfahrer. Gebüsst sollten ALLE fehlbaren
    Verkehrsteilnehmer, auch der Fussgänger wenn nötig! Lenker,
    welche Autos an Zebrastreifen überholen und somit Fussgänger
    gefährden, verletzen oder gar töten und feige
    Fahrerflüchtige, welche die Verletzten liegen lassen, sollten mit
    saftigen Geldbussen, langen Haftstrafen und lebenslangem Ausweisentzug
    hart bestraft werden. Kindergarten- und Schulkinder lernen
    übrigens, dass sie den Streifen erst dann betreten dürfen,
    sobald das Auto ganz stillsteht, also nicht mehr rollt. Dies wissen
    viele Autolenker nicht, was wiederum zu Missverständnissen und
    gefährlichen Situationen führen kann. Auch hier herrscht
    dringendster Aufklärungsbedarf. Es braucht unbedingt Massnahmen
    und Verbesserungen zu Gunsten der Fussgänger: Besser
    positionierte, markierte und speziell beleuchtete Streifen, ev.
    Bodenwellen vor und/oder leicht erhöhte Streifen, damit die
    Autolenker diese schon von weitem her sehen und rechtzeitig abbremsen
    können. Fussgängern empfehle ich neben Reflektoren,
    Warngilets und hellerer Kleidung bei Dunkelheit zusätzlich das
    altbewährte „warte, luege, lose, loufe“ plus
    Handzeichen und Blickkontakt zum Fahrer. Mit etwas mehr Vor-,
    Rück- und Nachsicht, Toleranz, Respekt, Geduld,
    Eigenverantwortung und gesundem Menschenverstand auf allen Seiten
    kommt jeder Verkehrsteilnehmer sicher und unfallfrei ans Ziel, auch
    der Gestresseste!

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