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Artikel | K-Geld 06/2011

Paysafecard: Keine Rede von mehr Sicherheit

«Zahle bar, zahle sicher.» So ­lautet der Werbespruch für die neue Paysafecard. Sie dient der Zahlung im Internet und ist eine Prepaid-Karte. Das  heisst: Man zahlt im Voraus. Es gibt sie im Wert von 25, 75 oder 150 Franken u. a. an Kiosken. Im Gegenzug erhält man einen 16-stelligen Code. Wer nun im Internet einkauft, gibt auf der entsprechenden Seite den Code ein – und der Betrag wird vom Guthaben abgezogen. Laut Paysafecard ist diese Art der Zahlung sicherer als mit Kreditkarte, weil man im Internet keine weiteren heiklen Angaben machen muss.

Allerdings: Bei Kreditkarten hat man die Möglichkeit, Zahlungen nachträglich auf der Abrechnung zu beanstanden. Diese Möglichkeit entfällt bei der Paysafecard. Zudem: Verliert man die Karte, ist das Geld weg. Und: Drei Jahre nach dem Kauf verfällt das verbliebene Guthaben auf der Karte. Mit anderen Worten: Vorauszahlen lohnt sich nicht.

09. Dezember 2011


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Paysafecard: Keine Rede von mehr Sicherheit
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Kommentare (1)

 
  • lacupola | 14.12.2011, 13:00

    Vorsicht: Beweislastumkehr bei 3DSecure

    Immer häufiger wird der Kreditkarteninhaber aufgefordert -
    auch zB. bei einem Artikeldownload von KGeld ! - das 3D Secure
    Zertifikat zu akzeptieren. Hier ist jedoch höchste Vorsicht
    geboten, da man mit der Akzeptanz der AGBs auch die Beweislastumkehr -
    meist unbewusst - in Kauf nimmt. Der Aufwand nachträglich eine
    Belastung bei einer Kreditkarte zu beanstanden kann beträchtlich
    und mühsam werden letztlich ohne Aussicht auf Erfolg! Da scheint
    mir der mögliche Mangel bei einem prepaid Zahlungscode für
    die Internetzahlung geradezu angenehm verkraftbar.

Urheberrechte
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Das ist Unsinn. Beim Kauf von leeren CDs und DVDs ist die Gebühr schon enthalten.
Richtig so. Damit werden Künstler unterstützt.
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