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Schon von weitem ist das Wellendach des Paul-Klee-Museums am Ostrand Berns sichtbar. Man kommt per Bus oder Auto gut hin, kann sich aber dem markanten Bau und Paul Klee auch zu Fuss nähern: Ab Bahnhof Bern führen zwei Themenwege in bequemen zweieinhalb Stunden zum Museum. Beide dokumentieren auf Orientierungstafeln Klees Biografie und künstlerischen Werdegang.
In seinem Wanderführer beschreibt Jochen Ihle 20 weitere Wanderungen zu Museen oder Freilichtausstellungen in der Schweiz. Zum Sherlock-Holmes-Museum in Meiringen führt uns Ihle an den Reichenbach-Wasserfall, wo Arthur Conan Doyle seine legendäre Romanfigur abstürzen liess.
Weniger spektakulär ist der Weg von Worb zum «Sensorium» beim Rüttihubelbad. Dort geht man im sinnlich-pädagogischen Erlebnispark barfuss über verschiedene Materialien, riecht bekannte und unbekannte Düfte, hört neue Klänge.
In Gandria erinnert das Schmugglermuseum an Zeiten, als Zigaretten in Italien fünfmal mehr kosteten als in der Schweiz. Der Weg verläuft aber nicht auf einem Schmugglerpfad, sondern ganz offiziell dem Luganersee entlang.
Hoch hinaus geht es auf der Wanderung zum Simplonpass: Das «Ecomuseum» ist ein historisch-ökologischer Lehrpfad, verteilt auf sechseinhalb Stunden Fussmarsch.
Alle Wanderungen sind mit Karten und Einkehrtipps versehen.
«Wege in die Museumswelt», Jochen Ihle, Werd Verlag, zirka 33 Franken
02. Dezember 2011 | Stefan Schuppli, Redaktion saldo
