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Die Internetauktionsplattform Ricardo hat die Preise für Verkäufer deutlich angehoben. Statt wie bisher 10 Rappen kostet die Bildgalerie-Option, die es ermöglicht, ein Bild auf der Artikelliste zu zeigen, neu 30 Rappen. Die Option farbiger Hintergrund ist neu 50 Rappen teurer und kostet jetzt 3 Franken. Ricardo hatte in den letzten zwei Jahren bereits die Gebühren für den Verkauf von teuren Artikeln erhöht, die Publizierung der Angebote aber von 30 auf 10 Tage reduziert. Alle diese Änderungen führen dazu, dass die Verkäufer heute viel mehr zahlen als vor ein paar Jahren – egal, ob sie einen Artikel verkaufen oder nicht.
Ein Beispiel: Wer einen Artikel mit Startpreis unter 1 Franken mit Bild in der Artikelliste (Galeriebild) einstellt, zahlte bisher 15 Rappen. Neu muss der Verkäufer dafür 35 Rappen zahlen. Gemäss Ricardo-Sprecherin sind die Gebühren im internationalen Vergleich noch immer tief. Das stimmt nicht in jedem Fall: Bei Ebay.ch beispielsweise ist die Option «Galeriebild» gratis.
06. November 2011 | Mirjam Fonti, Redaktion saldo
Kommentare (1) |
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Schlimmer noch ist, dass Ricardo immer mehr Betrüger anzieht,
die entweder Gefälschte Waren verkaufen oder Waren verkaufen und
dann nicht liefern. Da Ricardo sich keine besondere Mühe macht
die Identitäten sicherzustellen, findet man an den angegebenen
Adressen meistens niemanden und kann sein Geld hiermit auch nicht
einklagen gehen. Ich bin selbst schon mehrfach betrogen worden und
Ricardo tut da garnichts, denn sie verdienen ja immer auch bei
Betrug.
