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Schweizer Banken informieren ihre Kunden nur ungenügend über die effektiven Kosten und die Provision, welche die Bank beim Verkauf eines Anlageprodukts erhält. Zu diesem Schluss kommt die Stiftung für Konsumentenschutz aufgrund einer Umfrage bei 16 Finanzinstituten. Von den befragten Instituten verspricht einzig die Alternative Bank Schweiz (ABS) vollständige Kostentransparenz. Eine gesetzliche Protokollpflicht für Anlagegespräche lehnen alle befragten Banken ab – in Deutschland ist sie längst Realität.
Tipp: Sprechen Sie Ihren Berater auf allfällige Provisionen und Produktkosten an. Verlangen Sie ein Gesprächsprotokoll oder halten Sie die wichtigsten Gesprächsergebnisse selbst in einem Brief fest, den Sie vom Finanzberater unterschreiben lassen.
22. Oktober 2011
