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Der Gesundheitstipp berichtete im Februar über Medikamente gegen Depression. Am Telefon konnten Leser ihre Fragen dazu stellen. Hier die wichtigsten Antworten der Schweizerischen Medikamenten-Informationsstelle SMI:
Schadet Efexor dem Baby?
Seit drei Jahren nehme ich Efexor. Jetzt möchte ich schwanger werden. Ist das ein Problem?
Am besten wäre es, wenn Sie während der Schwangerschaft keine Antidepressiva nehmen würden. Manche Frauen, die an einer schweren Depression leiden, können jedoch nicht darauf verzichten. Falls Sie zu diesen Frauen gehören, sollte der Arzt ein Medikament wählen, das die Gesundheit Ihres Kindes möglichst wenig beeinträchtigt.
Wirkt das Medikament tatsächlich?
Ich fühle mich besser, aber ich bin nicht sicher, ob das am Medikament liegt oder ob es mir wirklich besser geht. Wie erkenne ich, ob mein Antidepressivum noch wirkt?
Ob sich eine Depression mit Medikamenten gebessert hat, lässt sich nicht im Labor oder mit Geräten messen. Der Arzt muss sich allein darauf abstützen, wie Sie sich fühlen. Wenn es Ihnen gut geht, kann es sinnvoll sein, wenn Sie in Absprache mit dem Arzt vorsichtig versuchen, das Medikament abzusetzen.
Antidepressivum absetzen?
Ich möchte mein Antidepressivum absetzen, doch mein Arzt ist dagegen. Was soll ich tun?
Reden Sie nochmals mit Ihrem Arzt. Schlagen Sie ihm vor, das Antidepressivum versuchsweise abzusetzen. So sichern Sie sich die Unterstützung Ihres Arztes für den Fall, dass sich Ihre Gesundheit verschlechtern sollte. Falls Sie sich über längere Zeit von Ihrem Arzt unverstanden fühlen, suchen Sie einen anderen Arzt.
13. März 2011
