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Seit Kurzem ist ein neues Medikament gegen Depressionen zugelassen – Valdoxan. Doch zu viel sollte man nicht erwarten: Das Mittel könnte mehr schaden als nützen.
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Kommentare (1) |
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Ich benutze Valdoxan seit zweieinhalb Monaten. Und seit zwei
Monaten geht es mir offenbar "kaum" besser - wobei "kaum" den ganzen
Unterschied zu machen scheint: Ich habe zur Lebensfreude
zurückgefunden und funktioniere auch bei wenig Schlaf ordentlich
(was ich von den vorhergegangenen Monaten mit Johanniskraut leider
nicht behaupten kann). Nebenwirkungen merke ich keine. An alle
Lebensüberdrüssigen: Dies ist weiss Gott keine Wunderpille.
Mit oder ohne bleibt ihr Menschen, "zu leiden, weinen, zu geniessen
und zu freuen sich" (Goethe, natürlich). Aber es wird alles ein
bisschen, wie soll ich sagen, abgefederter nach unten, man fällt
nicht mehr so tief und kommt schneller wieder hoch. So ist es
jedenfalls bei mir. Vielleicht bin ich eine Ausnahme, und zweieinhalb
Monate sind nicht viel. Wahrscheinlich ist es schwierig, die Wirkung
von Medikamenten zu messen, deshalb die widersprüchlichen
Aussagen im Artikel. Und bestimmt ist viel Geld im Spiel. Trotzdem ich
bin all den Leuten sehr, sehr dankbar, welche sich für dieses
Medikament in irgendeiner Form ins Zeug gelegt haben. Noch eine
Nachricht an all die, bei denen nichts funktioniert, auch die neue
"Wunderpille" nicht: Obschon es für uns oft anders scheint - ich
glaube, aufgeben ist zwar der naheliegendste, aber nicht unbedingt der
einzige Weg.
