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Klare Anzeigen, gut verständliche Fahranweisung und schnelle Routenberechnung: Acht der zehn geprüften Navis erledigen diese Aufgaben prima.
Die meisten Navigationsgeräte erfüllen die klassischen Anfoderungen mühelos. So das Fazit der deutschen Stiftung Warentest (Stiwa). Grössere Probleme hatten einige Geräte einzig mit der Routenführung in Tunnels.
Geprüft wurde in einem Praxistest Folgendes: benötigte Zeit für die Wegberechnung, zudem Routenführung, Aussprache und Anzeige der Strecke, Handhabung, Akkuleistung und Vielseitigkeit der Geräte.
Folgende «guten» Pfadfinder sind in der Schweiz erhältlich (Diagonale 10,9 bis 12,8 cm; Preise im Onlinehandel):
Zum Vergleich hat die Stiwa den Navis vier Smartphones gegenübergestellt. Alle sind ohne Aufpreis als Navigationsgeräte nutzbar: Garmin-Asus nüvifone M 10, Navigon Select Telekom Edition auf Apple iPhone 4 (16 GB), Nokia Ovi Maps auf Nokia X6 (16 GB) und Google Maps Navigation auf HTC Desire.
Allerdings gab es bei diesen Geräten kein Qualitätsurteil, da nur die Funktion des Navigierens geprüft wurde. Insgesamt aber haben sie sich nicht schlecht geschlagen. Zumindest für Gelegenheitsnutzer sind Handys eine brauchbare Navi-Alternative. Vielfahrer werden jedoch die verständlicheren Ansagen sowie die bessere Handhabung der reinen Navis bevorzugen.
Quelle: «Test», Ausgabe Januar 2011, für Fr. 8.50 am Kiosk erhältlich.
23. Januar 2011 | Susanne Rufer, Redaktion K-Tipp
