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Auf der ganzen Welt werden täglich Millionen von Depressionspillen geschluckt – und ausgeschieden. So gelangen sie ins Wasser von Flüssen und Meeren. Für Krebstierchen wie Garnelen sind die Stimmungsaufheller aber laut Forschern der englischen Universität Portsmouth nicht lustig: Sie machen die Schalentiere allzu risikobereit. Normalerweise bleiben die Garnelen in der sicheren Dunkelheit. Doch auf dem Antidepressiva-Trip suchen sie vermehrt das Licht – und werden dort von Vögeln verspeist. Für Menschen bleibt ein Trost: In Zukunft kann man seine Seele mit einem Crevetten-Cocktail kurieren.
11. Oktober 2010 | Sonja Marti, Redaktion Gesundheitstipp
