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Wer seine Wohnung loswerden will, dem bieten sich im Internet viele Möglichkeiten. Die Anzeigenpreise variieren jedoch stark. Auf dem Portal der Kantonalbanken ist ein Inserat gratis.
Die neue Wohnung ist gefunden, ein Nachmieter für die alte muss kurzfristig her. Wenn alle Bekannten und Verwandten abwinken, kommt man um ein Inserat nicht herum. Am einfachsten geht das auf Online-Portalen im Internet. Doch welches Immobilien-Portal bietet was zu welchem Preis? Der K-Tipp hat die Preise und Bedingungen von fünf bekannten Immobilien-Plattformen verglichen. Fazit: Ein Einzelinserat mit einer Laufzeit von 30 Tagen kostet je nach Anbieter zwischen 0 und 200 Franken (siehe Tabelle im pdf-Artikel).
Homegate und Immoscout sind mit rund 200 Franken mit Abstand die teuersten Online-Plattformen. Doch es geht auch günstiger: Ein Wohnungsinserat bei Immostreet und Immoclick kostet nicht einmal 100 Franken. Das beste Angebot bietet Newhome: Auf dem Immobilien-Portal von 15 Kantonalbanken ist das Inserat gratis.
Homegate und Immoscout rechtfertigen ihre Preise mit den hohen Besucherzahlen. Ein Vergleich dieser Zahlen ist allerdings nicht möglich. Sie beruhen auf unterschiedlichen Messungen und auf Eigenangaben der Betreiber. Auch Punkto Dokumentation unterscheiden sich die Portale stark: Bei Newhome kann der Vermieter zwölf Bilder und ein PDF-Dokument hochladen. Auf Immoclick sind es drei Filme und eine unbeschränkte Anzahl Bilder. Die anderen Portale liegen zahlenmässig dazwischen. Homegate verlangt für Filme einen Aufpreis.
Wer sein Inserat verlängern will, muss dies bei Immoscout für mindestens 30 weitere Tage tun. Und: Bei Homegate bleibt die Anzeige so lange online, bis der Inserent sie stoppt – also nichts für Vergessliche.
Metasuche sorgt für viele Klicks
Betreiber von Online-Portalen wie Immoscout rechtfertigen ihre Preise mit hohen Besucherzahlen. Doch auch ein Gratis-Inserat auf Newhome kann dank Meta-Suchmaschinen viele Wohnungssuchende erreichen. Meta-Suchmaschinen durchforsten Inserate von mehreren Immobilien-Portalen.
Die wichtigsten:
21. Februar 2010 | Beat Camenzind, Redaktion Online
