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Zwischen der Dreifachimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln und der Krankheit Autismus gibt es keinen Zusammenhang. Dies stellte nun die britische Ärztekammer fest.
Das britische Fachblatt «The Lancet» hat eine Studie zurückgezogen, die vor zwölf Jahren für Schlagzeilen sorgte. Ein englischer Arzt war zum Schluss gekommen, dass die Kombi-Impfung Masern/Mumps/Röteln bei Kindern Autismus auslösen könnte. Jetzt hat eine Untersuchung der britischen Ärztekammer ergeben: Die Forschungsmethoden waren falsch und der Arzt hatte in Bezug auf die Ergebnisse Fakten unterschlagen. Der Autor der Studie hält jedoch nach wie vor daran fest.
Die Neuigkeiten sind dennoch kein Freibrief für unbedenkliches Impfen. Denn andere Risiken sind dokumentiert. Gewisse Impfungen können bei Kindern das Immunsystem schwächen und Krankheiten nach sich ziehen. Laut Martin Hirte, Kinderarzt und Autor mehrerer Impfratgeber, gibt es in vielen Fällen klare Fakten: «Zum Beispiel neigen Frühgeborene häufiger zu Atemstillstand und verlangsamten Herzschlägen, wenn man sie zu früh impft», sagt Hirte. Dies hätten Studien bestätigt.
Zudem stehen die vielen und frühen Impfungen im ersten Lebensjahr im Verdacht, Jugenddiabetes auszulösen. Impfkritische Ärzte raten Eltern von schwachen oder kranken Kindern, die Nutzen und Risiken sorgfältig abzuwägen.
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14. Februar 2010 | Gabriela Braun, Redaktion Gesundheitstipp
