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Für 53 Prozent der Käufer stellt die Empfehlung des persönlichen Bankberaters ein «sehr wichtiges Kriterium dar», wenn es um den Kauf strukturierter Finanzprodukte geht. Nur 31 Prozent entscheiden aufgrund eines selbständigen Produktvergleichs. Das zeigt eine Umfrage des Instituts Demoscope bei 1002 Personen.
Das hohe Vertrauen in die Bankberater erstaunt: K-Geld hat mehrfach auf die häufigen Falschberatungen von Finanzberatern aufgrund verfehlter finanzieller Anreizsysteme hingewiesen (siehe zum Beispiel K-Geld 4/2009, Seite 12: «Finanzberatung: So werden Sie nicht über den Tisch gezogen»).
Die Mehrheit der Befragten zeigte in der Demoscope-Studie aber ein geringes beziehungsweise gar kein Vertrauen in strukturierte Produkte. Anstatt auf undurchsichtige Finanzprodukte setzten Anleger in der Krise gemäss der Untersuchung eher auf solide Sachwerte: Immobilien waren 2008 das am häufigsten genutzte Anlageinstrument in der Schweiz, vor Aktien und Anlagefonds.
Die Studie hier herunterladen
06. Dezember 2009
