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Artikel | K-Tipp 11/2009

Glück im Unglück

Weil ihr Sohn verunglückte, mussten die Hagmanns eine Nacht im Spital verbringen. Das Hotel reagierte grosszügig.

Freudig brachen Werner Hagmann und Luzia Wyss Hagmann aus Zürich mit ihrem Sohn Stephan in die Kurzferien auf: vier Tage im Hôtel de la Chaux-d’Abel in La Ferrière BE. Doch schon am ersten Tag passierte ein Unglück: Der dreijährige Stephan stürzte beim Spielen so unglücklich, dass er bewusstlos liegen blieb. Zur Abklärung brachte ihn die Rega ins Berner Inselspital – wo er, zusammen mit seinen Eltern, aus Sicherheitsgründen über Nacht  bleiben musste.

Der Unfall war glimpflich abgelaufen. Nach 24 Stunden konnte die ganze Familie das Spital verlassen und den Urlaub in den Berner Freibergen fortsetzen. Zur Überraschung des Ehepaars verzichtete das Hotel auf die Berechnung der Nacht, die es im Spital verbringen musste. «Es gehört zu unserer Philosophie, in solchen Situationen grosszügig zu sein», sagt das Hotelierpaar. Nicht nur dafür sind Hagmanns dankbar. Auch für die einfühlsame Art, die das Personal der Familie entgegengebracht hatte: «Dies hat uns sehr geholfen, den ersten Schock besser zu bewältigen», sagt Werner Hagmann.

01. Juni 2009 | ruf


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