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In der Schweiz dürfen seit Anfang Jahr keine Glühbirnen der Klassen F und G mehr verkauft werden. Grund: Zu hoher Stromverbrauch im Verhältnis zur Helligkeit. Doch die Stromersparnis liegt bei nur 0,2 Prozent, weil das Verbot vor allem Glühlampen mit tiefen Wattzahlen betrifft. Besser macht es die EU. Diese hat entschieden, ab 1. September die ineffizienten Lampen mit hohen Wattzahlen zu verbieten. Das bedeutet: Hersteller können in der Schweiz weiterhin Stromfresser verkaufen, die im übrigen Europa nicht mehr zulässig sind. Matthieu Buchs vom Bundesamt für Energie entschuldigt das Versäumnis. Als der Bundesrat den Aktionsplan Energieeffizienz verabschiedet habe, seien die Pläne der EU noch nicht bekannt gewesen.
12. April 2009
