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Artikel | saldo 06/2008

In Konserven von Denner steckt am meisten drin

Eine saldo-Stichprobe ergab: 16 Prozent der Konserven enthielten weniger als deklariert. Coop und Aldi fielen negativ auf.

Wer eine Obst- oder eine Gemüsekonserve kauft, erhält meist mehr, als auf der Dose angegeben ist. Das ist das positive Ergebnis einer saldo-Stichprobe. Das negative: In sieben Fällen lag das Gewicht unter der angegebenen Menge, davon viermal unter der rechtlich erlaubten Abweichung.

saldo wog Produkte wie Erbsen, Champignons, Maiskölbchen, Tomaten, Ananas, Pfirsiche und Birnen. In die Stichprobe einbezogen wurden 44 Dosen und Gläser, alles Eigenmarken von Aldi, Coop, Denner und Migros.


Füllmenge: Bei 7 von 44 Dosen wurde gespart


Im Schweizerischen Lebensmittelbuch ist genau geregelt, wie die Hersteller das Abtropfgewicht messen sollen: Den Inhalt einer Konservenbüchse leert man auf ein genormtes Sieb und lässt ihn 2 Minuten abtropfen. Was im Sieb bleibt, wird gewogen. Ergebnis: Im Schnitt waren 5,6 Prozent mehr Obst und Gemüse in der Dose als deklariert. In einer Dose mit Pfirsichhälften von Coop waren sogar 27 Prozent zu viel enthalten.

Weniger als deklariert enthielten 7 Produkte. Innerhalb der Toleranz lagen eine Zuckermais- und eine Champignons-Dose von Aldi sowie eine Büchse Ananasscheiben von Coop. Mehr als gesetzlich bewilligt sparten Aldi einmal bei Champignons und Coop einmal bei Ananasscheiben und zweimal bei Maiskölbchen. «Es handelt sich um zufällige Ausreisser», sagt Coop-Sprecher Karl Weisskopf.

Insgesamt hatten Denner-Konserven mit 7,7 Prozent am meisten Übergewicht, gefolgt von der Migros (6,2 Prozent), Coop (5,5 Prozent) und Aldi (1,2 Prozent).

31. März 2008 | Marc Mair-Noack


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