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Universal-Fernbedienungen bieten sich als Alleskönner an. Technikmuffel lassen aber lieber die Finger davon.
Je eine für den Fernseher, den DVD-Player, die Stereoanlage und noch eine für die Settop-Box: In einem Zimmer liegen oft vier oder noch mehr Fernbedienungen herum. Abhilfe versprechen Universal-Fernbedienungen nach dem Werbe-Motto: Eine genügt für alle Geräte.
Die Hochschule für Technik in Rapperswil SG hat für den Kassensturz neun der meistverkauften Modelle bis 100 Franken einem Praxistest unterzogen. Wie einfach ist die Handhabung? Welche Funktionen – vom Aufzeichnen bis zum Zappen – schafft das Steuergerät? Und vor allem: Wie viele Geräte lassen sich tatsächlich damit bedienen («Gerätevielfalt», siehe Tabelle im pdf-Artikel)?
Testleiter Heinz Mathis warnt: «Für Technikmuffel sind Universal-Fernbedienungen nichts.» Zuerst heisst es nämlich: konfigurieren, konfigurieren, konfigurieren. Der Code jedes Geräts, das man steuern will, muss zuerst im Handbuch gefunden und eingetippt werden. Hier zeigten die Modelle mit dem Gesamturteil «ungenügend» bereits Schwächen. Speziell mühsam: Beim Wechseln der Batterien verlor die Letztplatzierte die Konfigurationen, die Tester mussten die Codes erneut eingeben.
28. Januar 2008 | Adrian Zehnder, Bennie Koprio
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