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Hybrid-Autos schonen nicht nur die Umwelt, sondern auch das Portemonnaie. Das Sparpotenzial beträgt schnell 1000 Franken pro Jahr.
Hybrid-Autos werden immer beliebter. Alle grossen Autobauer entwickeln unterdessen Wagen mit einem zweifachen Antrieb bestehend aus Benzin- und Elektromotor.
Die fünf bereits in der Schweiz erhältlichen Hybrid-Wagen verbrauchen bis zu 44 Prozent weniger Treibstoff als vergleichbare Autos mit herkömmlichem Benzinmotor. Das ist umweltfreundlich und spart Geld.
Kostenbewusste Autobesitzer sollten in Anbetracht hoher und allenfalls weiter steigender Treibstoffpreise den Benzinverbrauch beim Neuwagenkauf gebührend beachten.
Toyota Prius: Das sparsamste Hybrid-Auto
Der TCS hat für K-Geld zu den fünf Hybrid-Autos je einen vergleichbaren Benziner gesucht. Beim Honda Civic Hybrid ist das beispielsweise der Mercedes A-Klasse 1.5.
Der Civic verbraucht im Durchschnitt 4,6 Liter auf 100 Kilometer. Das sind 2,1 Liter weniger als der Mercedes. Das Sparpotenzial bei 15 000 gefahrenen Kilometern pro Jahr und einem Benzinpreis von Fr. 1.78: rund Fr. 560.–.
Der Hybrid-Geländewagen Lexus RX schluckt 8,1 Liter, das sind 4,6 Liter weniger als der vergleichbare Audi Q7, 3.6. Sparpotenzial: rund Fr. 1200.– pro Jahr.
Der Toyota Prius hat mit 4,3 Litern den niedrigsten Benzinverbrauch der fünf Hybrid-Fahrzeuge. Sparpotenzial gegenüber dem vergleichbaren Ford New Mondeo 2.0: rund Fr. 960.– pro Jahr. Hybrid-Wagen machen sich vor allem im Stadtverkehr mit den vielen Beschleunigungs- und Bremsmanövern bezahlt. Bei hohen Geschwindigkeiten auf der Autobahn ist der Benzinverbrauch hingegen nicht viel tiefer als jener von konventionellen Autos.
Die kleineren Hybrid-Fahrzeuge sind rund 4000 bis 7000 Franken teurer als
vergleichbare Modelle mit reinem Benzinantrieb. Diese Mehrkosten sind aber je nach Kilometerleistung und Benzinpreis über kurz oder lang wettgemacht. Anders bei den Luxus-Hybriden. Die Lexus-Modelle GS, RX und LS sind im Ankauf günstiger als Jaguar-, Mercedes- und Audi-Modelle in der gleichen Klasse. Der Käufer eines Hybrid-Lexus spart also vom ersten Tag an im Vergleich zum Jaguar-, Mercedes- oder Audi-Käufer.
Keine höheren Kosten für den Unterhalt
Hybrid-Autos verursachen laut Beat Wyrsch vom TCS keine höheren Unterhaltskosten als Wagen mit nur einem Motor.
Die rund 4000 Franken teure Batterie hält ge-
mäss Toyota lebenslänglich. Honda macht aufgrund ungenügender Erfahrung keine Angaben zur Lebensdauer der Batterie. Beide Hersteller geben auf die Hybrid-Antriebe eine Garantie von fünf bis acht Jahren.
Nachteil der günstigeren Hybrid-Modelle: Die Wartezeit auf einen Toyota Prius dauert wegen Produktionsengpässen zurzeit bis zu sieben Monate, beim Civic Hybrid bis zu eineinhalb Monate.
Tippd: Autos mit Alternativantrieb
24. Oktober 2007 | Christa Gall
