|
(0) |
So funktionierts: Beim Diätprogramm Weight Watchers wird der Energiegehalt aller Lebensmittel mit Punkten berechnet. Es finden wöchentliche Treffen für die Teilnehmer statt
Ungefähre Kosten pro Jahr: Fr. 1300.–
Anlaufstellen: www.weightwatchers.ch
Testperson: Alexia Buck, 38, Aadorf TG
Body-Mass-Index: 36
Gewicht: 115 kg
Motivation, Ziel: Nächstes Jahr werde ich 40. Ich möchte den runden Geburtstag mit einer grossen Party feiern – und zwar normalgewichtig. Deshalb will ich bis Ende Jahr 11 kg abnehmen. Ich bin zu 90 Prozent überzeugt, dass mir das gelingen wird.
Bis zum 31. Januar habe ich 3 Kilo abgenommen.
Ich muss auf nichts verzichten. Ab und zu ist auch ein Glas Wein erlaubt. Die Kalorien aller Lebensmittel werden in Punkte umgerechnet. Man darf eine bestimmte Anzahl Punkte pro Tag nicht überschreiten. Die Weight-Watchers-Produkte kaufe ich selten. Ich finde sie zu teuer. Jeden Mittwoch gehe ich an ein Weight-Watchers-Treffen. Diese Abende sind sehr wichtig für mich. Es gibt einen Vortrag, und die Teilnehmer tauschen Erfahrungen aus. Wir werden auch zu mehr Sport animiert.
Bis zum 28. Februar habe ich total 6 Kilo abgenommen.
Ich bin immer noch begeistert von Weight Watchers. Das Mittagessen koche ich für die ganze Familie immer nach einem Rezept aus einem Weight-Watchers-Kochbuch. Wenn man die Rezepte genau befolgt, muss man die Kalorien nicht in Punkte umrechnen, das ist eine grosse Erleichterung. Wegen einer Verletzung am Fuss kann ich zurzeit keinen Sport treiben. Schade, denn jetzt merke ich, dass ich schon richtig Freude bekommen habe an der Bewegung.
Bis zum 31. März habe ich 7,5 Kilo abgenommen.
Weil ich kräftig abgenommen habe, erhielt ich bereits die ersten Komplimente. Die Weight-Watchers-Rezepte koche ich nicht mehr so oft wie am Anfang. Ich weiss jetzt auch ohne Rezepte ziemlich genau, wie das System funktioniert. Ich schreibe aber immer noch jeden Tag genau auf, wieviele Punkte ich verbraucht habe. Das gibt mir ein gutes Gefühl. Bei den wöchentlichen Treffen erhalte ich interessante Informationen. Die Leiterin sagte uns zum Beispiel, es sei wichtig, jeden Tag zwei bis drei Liter zu trinken. Das habe ich früher nicht gemacht. Weil mein Fuss immer noch geschwollen ist, kann ich nur wenig Sport treiben. Ab und zu setze ich mich auf den Hometrainer, aber das macht mir keinen Spass.
Bis zum 30. April habe ich 8,5 Kilo abgenommen.
Am Osterwochenende genoss ich ausgiebige Brunchs und Ostersüssigkeiten. Deshalb habe ich im April wenig abgenommen. Es freut mich aber, dass ich nicht zugenommen habe. Die Weight-Watchers-Gruppenleiterin sagte uns vor Ostern, wir dürften das Fest durchaus geniessen, wir müssten uns nicht quälen. Jetzt ernähre ich mich aber wieder ausgewogen. Weil meine Fussverletzung geheilt ist, mache ich auch wieder dreimal pro Woche Walking.
Bis zum 31. Mai habe ich 8,5 Kilo abgenommen.
Im Mai konnte ich mein Gewicht halten. Ich war zehn Tage lang in der Toscana. Schon kurz vor den Ferien habe ich die Diät nicht mehr so konsequent befolgt. In den Ferien assen wir in Restaurants, ich habe nicht selbst gekocht. Ich habe die Ferien genossen und auch zum Essen ein Glas Wein genossen. Ich habe aber auch Sport getrieben: Ich machte am Strand Walking und schwamm im Meer. Seit Pfingsten ziehe ich die Weight-Watchers-Diät wieder durch.
Bis zum 30. Juni habe ich 9,5 Kilo abgenommen.
Seit ich eine Familie gegründet habe, trieb ich nie mehr so viel Sport wie heute.Ich mache jetzt dreimal pro Woche Nordic Walking, und ich schwimme auch regelmässig. Sobald ich weniger Sport treibe, nehme ich weniger schnell ab. Der Sport motiviert mich auch dazu, mich gesünder zu ernähren: Ich denke, es wäre sonst schade um den grossen Zeitaufwand.
In den Sommerferien war es für mich schwierig, die Diät durchzuziehen. Die Kids schliefen bis 11 Uhr, dann gab‘s Frühstück, und am Mittag wollte ich nicht schon wieder etwas kochen. Zum Schulanfang bin ich aber wieder mit voller Energie in die Diät eingestiegen. Wenn wir eine feste Tagesstruktur haben mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen, fällt es mir leichter, die Diät umzusetzen.
Bis zum 30. September habe ich 11 Kilo abgenommen.
Nachdem ich die Diät in den Sommerferien nicht konsequent durchziehen konnte, habe ich mich «am Riemen gerissen» und den Einstieg wieder gefunden. Ohne den moralischen Druck der «Aktion Fett weg» hätte ich das nicht geschafft. Mit jedem abgenommenen Kilo fühle ich mich besser. Weil meine Kinder jetzt wieder in die Schule gehen, gelingt es mir jetzt besser, die Diät zu befolgen. Es braucht viel Disziplin. Die Weight-Watchers-Diät gefällt mir aber so gut, dass ich auch nächstes Jahr weitermachen will damit. Das Sportprogramm habe ich auch intensiviert: Ich mache jetzt ein «Bauch/Bein/Po»-Training in einem Fitnesscenter.
Bis zum 21. Oktober habe ich 12 Kilo abgenommen.
Wir waren im Oktober in der Toscana in den Ferien. Dabei habe ich selber gekocht, das Abnehmen ging deshalb leichter als in den Sommerferien. Damals assen wir vor allem in Restaurants. Weil ich bereits 12 Kilo abgenommen habe, belohnte ich mich mit einer Spiegelreflex-Kamera. Ich sagte mir schon im Januar: Wenn ich zehn Prozent leichter bin, dann leiste ich mir etwas Schönes. Für mich ist das aber nur ein Zwischenziel. Ich möchte nämlich nochmals zehn bis zwölf Kilo abnehmen. Wir waren im Oktober in der Toscana in den Ferien. Dabei habe ich selber gekocht, das Abnehmen ging deshalb leichter als in den Sommerferien.
Bis zum 30. November habe ich 13 Kilo abgenommen.
Ich befolge die Weight-Watchers-Methode weiterhin und treibe immer noch Sport. Ich habe inzwischen verinnerlicht, was ich machen muss. Die Weight-Watchers-Produkte kaufe ich nur noch selten. Aber ich koche jeden Tag Rezepte aus Weight-Watchers-Kochbüchern. Die Rezepte enthalten weniger Fett und Öl, dafür viel mehr Gemüse. Sie sind megafein. Ich koche die Rezepte für die ganze Familie. Seit ich abgenommen habe, fühle ich mich viel wohler. Ich habe meine ganze Garderobe zwei Grössen kleiner neu gekauft – mit Freude! Ich besuche nach wie vor die Weight-Watchers-Treffen. Sie motivieren mich. Wenn eine Teilnehmerin enttäuscht ist, dann treibt sie die Leiterin an, nicht aufzugeben. Ich hätte das Abnehmen jedoch nicht geschafft ohne meine Familie, die mich toll unterstützt hat, und ohne meine Freundinnen, die mich beim Nordic Walking begleitet haben. Im nächsten Jahr will ich mit Weight Watchers nochmals zehn Kilo abnehmen.
02. Oktober 2007 | Andreas Gossweiler, Redaktion Gesundheitstipp
