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Kinder sind durch Vergiftungsunfälle im Haushalt besonders gefährdet: Rund die Hälfte der Anfragen beim Toxikologischen Informationszentrum (Tox) in Zürich betreffen Kinder - vor allem 1- bis 5-jährige. Bei rund jeder dritten Vergiftung sind Medikamente im Spiel, gefolgt von Haushaltprodukten (25 Prozent) und Pflanzen (11 Prozent).
Gifte müssen deshalb ausser Reichweite der Kinder aufbewahrt werden. Machen Sie daheim die kritischen Stellen aus: Das giftige Reinigungsmittel etwa ist unter dem Schüttstein in der Küche falsch platziert, Medikamente gehören nicht in die Nachttischschublade, Gartendünger weggeschlossen. Das Tox (Notfallnummer 145) hat unter www.toxi.ch das Online-Spiel «Toxli» aufgeschaltet: Es simuliert Gefahren, mit denen Kinder im Haushalt konfrontiert sind. Zudem zeigt es bei einem Gang durch virtuelle Räume wie Küche, Keller und Garten, wie mit giftigen Substanzen richtig umgegangen wird.
09. Mai 2007
